Daten
Kommune
Langerwehe
Größe
991 kB
Datum
21.05.2015
Erstellt
12.05.15, 18:06
Aktualisiert
12.05.15, 18:06
Stichworte
Inhalt der Datei
SPD/FDP Gemeinderatsfraktion in Langenruehe
SPD/FDP Gemeinderatsfraktion i n Lan gerwehe
Herrn
Bürgermeister
Heinrich
Göbbels
Schönthaler Str.
52379Langerwehe
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Langerwehe, den 04. Mai 2015
Resolution zu den Kosten der Flüchtlingsunterbringung
Sehr geehrter Hen Bürgermeister,
wir bitten, die nacfrfolgenden Resolution auf die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung zu setzen und
zur Beratung und Abstimmung zu stellen:
Antrag:
Der Rat beschließt nachfolgende Resolution zu den Kosten der Flüchtlingsunbrbringung
Der Bund muss die Kommunen von den Kosten der Unterbringung und Integration von Flüchtlingen
vollständ ig entlasten.
Die Gemeinde Langerwehe bekennt sich zu ihrer humanitären Verpflichtung und Verantwortung, den
Flüchtlingen Hilfe zu leisten. Die Integration von Flüchtlingen ist für unsere Gesellschaft auch mit vielen
Chancen verlcunden. Dafür müssen wirden passenden Rahmen schaffen, etwa übereinen
vertesserten Zugang zum Arbeits- und Ausbildungsmaktodereinen erleichterten Zugangzu
Sprachkursen. Bund und Land dürfen die Kommunen beider Bewältigung der Folgen intemationaler
Konflikte und Krisen aber nicht alleine lassen.
lm Jahr 2015 sind insgesamt 85.394 Asylanträge beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
eingegangen; im Vergleich zum Vorjahr mit 37.820 Asylanträgen bedeutet dies eine Verdoppelung der
Antragszahlen (+125,8 %). (Asylgeschäftsstatistikfürden Monat Mä22015, S.3).
Mit diesem enormen Anstieg der Flüchtlingszahlen geht der rasante Anstieg der kommunalen Kosten für
die Flüchtlingsuntebringung einher. Die Flüchtlingsströme wurden bisher massiv unterschätzt, so dass
kurzfristi ge H lfe erforderlich ist.
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Die eingeleiteten Sofortmaßnahmen von Land und Bund, in den Jahren 2015 und 2016 bundesweit
jeweils 500 Millionen Euro zusätzlich zurVerfügung zu stellen, sind ein wichtiger Beitrag, decken aber
immer noch bei Weitem nicht die Kosten, die in der Gemeinde Langerwehe für die Versorgung und
Unterbringung, ganz zu schweigen von Betreuungs- und Integrationsangeboten wie Sprachkursen
entstehen.
Langerurehe sieht Bund und Land in der Pflicht, die Kommunen weiterhin spürbar zu entlasten.
Wrschließen uns ausdrücklich der Forderung an, dass der Bund unvezüglich die Kosten der
Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen vollständig übemehmen muss.
Dabei sind auch die die kommunalen Integrationskosten und die Kosten der geduldeten Flüchtlinge
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