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Beschlussvorlage (Entwurf des Rahmenplanes Indesee hier: Stellungnahme der Gemeinde Langerwehe)

Daten

Kommune
Langerwehe
Größe
128 kB
Datum
29.01.2015
Erstellt
20.01.15, 18:06
Aktualisiert
20.01.15, 18:06
Beschlussvorlage (Entwurf des Rahmenplanes Indesee
hier: Stellungnahme der Gemeinde Langerwehe) Beschlussvorlage (Entwurf des Rahmenplanes Indesee
hier: Stellungnahme der Gemeinde Langerwehe)

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Inhalt der Datei

Gemeinde Langerwehe Der Bürgermeister Langerwehe, den 13.01.2015 Amt / Abteilung: Bauamt Az.: Schi. Vorlagennummer: VL-9/2015 TOP Vorlage für die Sitzung des Ausschusses für Bau- und Planungsangelegenheiten Öffentlich Einst. Ja Nein Enth. Bemerkungen Entwurf des Rahmenplanes Indesee hier: Stellungnahme der Gemeinde Langerwehe Sachdarstellung: Mit der Genehmigung des Braunkohlenplanes Inden, Räumlicher Teilabschnitt II, „Änderung der Grundzüge der Oberflächengestaltung und Wiedernutzbarmachung (Restsee)“ vom 19.06.2009 wurde als Folgenutzung für den Tagebau die Herstellung eines 11 qkm großen Restsees festgesetzt. Der geänderte Braunkohlenplan Inden II sieht in Kap. 5.3 „Restsee“ die Erarbeitung eines Masterplans (im weiteren Rahmenplan Indesee genannt) durch die Anliegerkommunen (Düren und Inden) vor, in dem die beabsichtigte wirtschaftliche und touristische Gesamtentwicklung des Restsees und des Restseeumfeldes konkretisiert wird. In dem Plan sollen die planerischen Vorstellungen für die regionalplanerische Inwertsetzung des Restsees in der Phase der Befüllung (Zwischennutzungsphase) und nach Erreichung des Zielwasserspiegels (Endzustand) beschrieben und die langfristigen Entwicklungsschwerpunkte am Restsee und an der Seeuferkante festgelegt werden. Nach Beendigung des Braunkohlenabbaus soll der See vorwiegend mit Wasser aus der Rur befüllt werden. Als Befülldauer wird ein Zeitraum von 20-25 Jahren veranschlagt. Bereits rund fünf Jahre nach Beginn der Flutung und noch während der Befüllphase soll eine Freizeit- und Erholungsnutzung als Zwischennutzung ermöglicht werden. Die Entwicklungsgesellschaft indeland GmbH hat die Verfahrensführung für den Rahmenplan übernommen. Das Planungsbüro RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn, hat den Planentwurf erstellt. In dem Erläuterungstext zum Rahmenplan Indesee heißt es: „ Der See wird eine hohe Entwicklungskraft für die Anrainerkommunen mit Wirkungen insbesondere auf das Freizeit- und Erholungspotential, die Entwicklung von Wohn- und Gewerbestandorten, die allgemeine Steigerung der Attraktivität der Orte und die Schaffung von Arbeitsplätzen Drucksache VL-9/2015 Seite - 2 - bewirken. Der See wird darüber hinaus auch die regionale Positionierung des Kreises Düren und der Region stärken.“ Die Gemeinde Langerwehe wurde um Stellungnahme zum Entwurf des Rahmenplanes Indesee bis zum 15.02.2015 gebeten. Langerwehe grenzt nicht unmittelbar an den See, weil die Bundesautobahn A 4 eine eindeutige räumliche Trennung zum geplanten Indesee erzeugt. Dennoch sollte Langerwehe so gut wie möglich an den geplanten See angebunden werden. Die Gemeinde Langerwehe sollte daher eine Stellungnahme in dergestalt abgeben, dass die verkehrsmäßige Erschließung, bezogen auf den ÖPNV und die Radwegeanbindung in Richtung Langerwehe, mit einbezogen wird. Finanzielle Auswirkungen: keine Beschlussvorschlag: Der Ausschuss für Bau- und Planungsangelegenheiten beschließt die Punkte ÖPNV- und Radwegeanbindung in der Stellungnahme zum Entwurf des Rahmenplan Indesee aufzuführen. Der Bürgermeister (Göbbels)