Daten
Kommune
Langerwehe
Größe
2,2 MB
Datum
19.09.2013
Erstellt
09.09.13, 18:08
Aktualisiert
09.09.13, 18:08
Stichworte
Inhalt der Datei
www.ecoda.de
ecoda
Landschaftspflegerischer Begleitplan
UMWELTGUTACHTEN
Dr. Bergen & Fritz GbR
Ruinenstr. 33
44287 Dortmund
Teil II: Kompensationsmaßnahmenplanung und Ausgleichsbilanzierung
zur Anlage von zwei Parkplätzen in der Nähe des Schlosses Merode
(Gemeinde Langerwehe, Kreis Düren)
Fon 0231 841697-10
Fax 0231 586995-19
ecoda@ecoda.de
www.ecoda.de
Auftraggeberin:
Verwaltung Prinzen von Merode
Kreuzherrenstr. 1
52379 Langerwehe
Bearbeiter:
Dr. Michael Quest, Dipl.-Landschaftsökol.
Dr. Dirk Bieker, Dipl. Ing. (FH) Forst.
Dortmund, 06. Juni 2013
Inhaltsverzeichnis
1 Aufgabenstellung ................................................................................................................. 01
2 Klarstellungen zum Landschaftspflegerischen Begleitplan Teil I bzw. Stufe I einer
artenschutzrechtlichen Prüfung (asP) vom 30.04.2013 .................................................... 02
2.1 Biotopwertverlust (Kapitel 3.4.2 im LBP I vom 30.04.2013) ...................................... 02
2.2 Vermeidungsmaßnahmen Fauna (Kapitel 3.1 und 3.2 der asP sowie Kapitel
5.3 im LBP I vom 30.04.2013) ........................................................................................ 02
3 Kompensationsbedarf .......................................................................................................... 03
4 Pflege- und Entwicklungsplan............................................................................................. 03
4.1 Kompensationsflächen ..................................................................................................... 03
4.2 Grundsätzliches zu den Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen ...................................... 03
4.3 Darstellung der Kompensationsmaßnahme .................................................................. 03
4.3.1 Lage und Nutzung vor der Durchführung der Maßnahme............................................................ 04
4.3.2 Beschreibung des Maßnahmenziels................................................................................................. 04
4.3.3 Herstellungsmaßnahmen ................................................................................................................... 04
4.3.4 Auflagen und Gebote sowie Entwicklungs- und Pflegemaßnahmen ......................................... 04
5 Eingriffs- / Ausgleichsbilanz ............................................................................................... 05
5.1 Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts ........................................................................... 05
5.2 Gesamtbetrachtung .......................................................................................................... 05
6 Zusammenfassung ............................................................................................................... 06
Abschlusserklärung
Literaturverzeichnis
Anhang
Aufgabenstellung
1
01
Aufgabenstellung
Anlass des vorliegenden Landschaftspflegerischen Begleitplans (Teil I) ist die geplante Errichtung und
Nutzung von zwei Parkflächen in der Nähe des Schlosses Merode. Die Parkflächen sollen bei acht bis
zehn Veranstaltung in der Gemeinde Langerwehe bzw. auf dem Schloss Merode (u. a. für den
Weihnachtsmarkt) genutzt werden. Eine darüber hinaus gehende Nutzung ist nicht geplant.
Die räumliche Lage des Vorhabens ist in Karte 1.1 dargestellt.
Auftraggeberin des Gutachtens ist die Verwaltung Prinzen von Merode.
Aufgabe des vorliegenden Gutachtens ist die Erarbeitung eines Pflege- und Entwicklungsplans für
Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, die im Zuge der Eingriffsregelung für das Bauvorhaben zur
Kompensation des Eingriffs in Natur und Landschaft vorgesehen sind. Im Rahmen des vorliegenden
Gutachtens werden die Begriffe „Ausgleich“ und „Ersatz“ - auch wenn es sich dabei nicht um
Synonyme handelt - vereinfacht unter dem Begriff „Kompensation“ zusammengefasst, sofern dies
nicht zu Missverständnissen führt. Der Umfang der Kompensationsmaßnahmen orientiert sich an dem
im Rahmen des Landschaftspflegerischen Begleitplans Teil I (Eingriffsbilanzierung) ermittelten
Kompensationsbedarf (vgl. ECODA 2013a).
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Klarstellungen zum LBP I und zur asP
2
02
Klarstellungen zum Landschaftspflegerischen Begleitplan Teil I bzw.
Stufe I einer artenschutzrechtlichen Prüfung (asP) vom 30.04.2013
2.1
Biotopwertverlust (Kapitel 3.4.2 im LBP I vom 30.04.2013)
Zum Zeitpunkt der Erstellung des LBP I existierte noch keine abschließende Abstimmung wie der IstZustand der Fläche des Parkplatzes 2 zu bewerten ist. Im Landschaftspflegerischen Begleitplan Teil I
vom 30.04.2013 wurden deswegen für die Berechnung des Biotopwertverlusts durch die Anlage der
beiden Parkplätze zwei Varianten dargestellt (vgl. ECODA 2013a).
Nach Rücksprache mit der ULB des Kreises Düren wurde der Biotoptyp der Fläche des geplanten
Parkplatzes 2 inzwischen als Acker, intensiv (HA-04) eingestuft.
Bei der Berechnung des Biotopwertverlusts wird deswegen die Variante 2 im LBP I angewendet und
es ergibt sich somit ein Biotopwertverlust für die Anlage der beiden Parkplätze von 3.713 Punkten.
2.2
Vermeidungsmaßnahmen Fauna (Kapitel 3.1 und 3.2 der asP sowie Kapitel 5.3 im LBP I vom
30.04.2013)
Zur
Vermeidung
von
Individuenverlusten
von
Amphibien
wurde
die
Einrichtung
von
Amphibienschutzzäunen empfohlen, sofern die Bauarbeiten bzw. die Nutzung der Parkplätze in die
Wanderungszeiträume von Amphibien fällt (vgl. ECODA 2013a & b).
Dazu wird Folgendes klargestellt:
1. Die Durchführung der Maßnahme wird nur für den Parkplatz 1 notwendig, da sich die Fläche in der
Nähe der möglichen Laichgewässer am Schloss Merode befindet und sich potenzielle
Landlebensräume
westlich
des
geplanten
Parkplatzes
befinden.
Ein
relevantes
Wanderungsgeschehen auf der Fläche des Parkplatzes 1 ist deswegen nicht auszuschließen.
Parkplatz 2 ist großflächig in intensiv genutzt Ackerflächen eingebettet. Diese Flächen haben als
Landlebensraum
für
Amphibien
allenfalls
eine
geringe
Bedeutung.
Ein
relevantes
Wanderungsgeschehen von Amphibien über die Fläche wird nicht erwartet. Die Aufstellung von
Amphibienzäunen an der Fläche des Parkplatzes 2 wird nicht als erforderlich erachtet.
2. Während der Frühjahrswanderung wird nur ein Abzäunen auf der Anwanderungsseite als
notwendig erachtet (Nordwest- und Nordostseite der Parkplatzfläche).
Bei der Wanderung im Herbst muss nur die Südseite des Parkplatzes abgezäunt werden.
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Kompensationsbedarf und Pflege- und Entwicklungsplan
3
03
Kompensationsbedarf
Der Bedarf zur Kompensation erheblicher Beeinträchtigungen des Landschaftsbilds und der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts wurde im Rahmen der Eingriffsbilanzierung (LBP Teil I) vom 30. April
2013 ermittelt.
Der Bedarf zur Kompensation der Beeinträchtigung der Funktion von Biotopen beläuft sich nach dem
Verfahren des LANUV (2008) auf insgesamt 3.713 Punkte.
Nach BREUER (1994, vgl. auch NIEDERSÄCHSISCHER LANDKREISTAG 2005) ist bei der Festlegung von Art und
Umfang von Kompensationsmaßnahmen zu berücksichtigen, dass mit der Kompensation für ein
Schutzgut bzw. mit ein und derselben Kompensationsmaßnahme häufig auch eine (Teil-)
Kompensation für weitere Schutzgüter erreicht werden kann: Multifunktionalität von Maßnahmen.
4
Pflege- und Entwicklungsplan
4.1
Kompensationsflächen
In der Gemeinde Langerwehe stehen in der Gemarkung Merode auf Flur 3, Flurstücke 33, 41 und 45
sowie Flur 8 Flurstück 21 insgesamt etwa 26.586 m² zur Verfügung. Zur Kompensation des Eingriffs
durch die Anlage der Parkplätze wird davon eine Fläche von 1.240 m2 auf Flurstück 45 Flur 3 genutzt
(vgl. Karte 3.1).
4.2
Grundsätzliches zu den Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen
Die Maßnahmen auf den Kompensationsflächen sind bereits durchgeführt worden. Nach Angaben des
Antragstellers sind die Flächen bisher nicht als Kompensationsfläche für andere Vorhaben verwendet
worden. Mit der ULB des Kreises Düren wurde abgestimmt, die auf den Flächen bereits
durchgeführten Maßnahmen als Kompensationsmaßnahmen für die Anlage der Parkplätze
anzurechnen.
Der Antragsteller verpflichtet sich zur Gewährleistung aller Maßnahmen und Pflegeverpflichtungen
sowie zur Einhaltung der Anforderungen und Gebote auf die Dauer des Bestands und des Betriebs der
Parkplätze.
4.3
Darstellung der Kompensationsmaßnahme
Die Maßnahmenfläche befindet sich auf Flurstück 45 Flur 3 der Gemarkung Merode (Gemeinde
Langerwehe).
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Kompensationsbedarf und Pflege- und Entwicklungsplan
4.3.1
04
Lage und Nutzung vor der Durchführung der Maßnahme
Die Fläche umfasst 1.240 m² und wurde als intensiv bewirtschafteter Acker genutzt. Nördlich und
westlich schließen sich Waldflächen an die Maßnahmenfläche an. Östlich grenzt an die
Maßnahmenfläche ein Acker. Südlich der Maßnahmenfläche sind bereits weitere Ackerstandorte in
extensives Grünland umgewandelt worden.
4.3.2
Beschreibung des Maßnahmenziels
Das Maßnahmenziel bestand in der Aufwertung von Boden- und Biotopunktionen durch die
Umwandlung
der
Ackerflächen
in
eine
dem
Waldrand
vorgelagerten
extensiv
genutzte
Grünlandfläche.
4.3.3
Herstellungsmaßnahmen
Die Flächen sind bereist hergestellt worden. Sie sind mit einem Zaun gegen die Ackerfläche
abgegrenzt.
4.3.4
-
Auflagen und Gebote sowie Entwicklungs- und Pflegemaßnahmen
Nutzung als Mahdfläche: Es ist eine Mahdnutzung mit einer höchstens 2-schürigen Mahd
vorgesehen, wobei der erste Schnitt nicht vor dem 01.06. erfolgen darf. Zum Schutz von
Wiesenvögeln und anderen Tierarten darf die Mahd nicht von außen nach innen erfolgen, damit
kein Einkreisen der Tiere erfolgt.
-
Alternativ dazu kann die Fläche auch als Sukzessionsfläche gänzlich aus der Nutzung genommen
werden.
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Eingriffs- / Ausgleichsbilanz
5
Eingriffs- / Ausgleichsbilanz
5.1
Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts
05
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Als echter Ausgleich für die erheblichen Beeinträchtigungen der Schutzgüter Boden, Wasser,
Flora/Fauna (zusammengefasst in „Biotopfunktionen“) sollten voll- bzw. teilversiegelte (geschotterte)
Flächen mit einer Größe von insgesamt 7.224 m² entsiegelt werden und in Ackerland bzw. Grünland
umgewandelt werden. Da ein derartiger Ausgleich mangels geeigneter Flächen nicht möglich ist,
wurde eine biotopaufwertende Maßnahme als Ersatz konzipiert.
Durch die Anlage der extensiv genutzten Grünlandflächen wurden die qualitativen Anforderungen an
die Kompensation (Aufwertung von Biotopen) erfüllt. Quantitativ wird durch die Maßnahmen ein
Biotopwertgewinn in Höhe von 3.720 Punkten erzielt (vgl. Tabellen 4.1). Der Biotopwertverlust durch
die Anlage der Parkplätze in Höhe von 3.713 Punkten wird somit vollständig kompensiert.
Tabelle 5.1:
Biotopwertgewinn durch die geplante Maßnahme
Biotoptyp vor der
Maßnahme
Fläche Biotopwert
m²
pro m² Biotopgesamtwert
Code
Biotoptyp
HA0, aci
Acker, Wildkrautarten weitgehend
fehlend
1.240
2
2.480
Mähwiese/ -weide, mittel bis schlecht
ausgeprägt
1.240
5
6.200
Biotoptyp nach
der Maßnahme
EA, veg1
Gesamtbilanz (Biotopwertgewinn)
5.2
3.720
Gesamtbetrachtung
Wie beschrieben, reichen die dargestellten Maßnahmen aus, um die erheblichen Beeinträchtigungen
der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts im Zusammenhang mit der Anlage der beiden Parkplätze
vollständig zu kompensieren. Mit der Durchführung der in dem vorliegenden Gutachten dargestellten
Maßnahmen gelten die erheblichen Beeinträchtigungen der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts als
kompensiert.
Zusammenfassung
6
06
Zusammenfassung
Der vorliegende Landschaftspflegerische Begleitplan (LBP Teil II) zu zwei geplanten Parkplätzen in der
Nähe des Schlosses Merode stellt die im Zuge der Eingriffsregelung durchzuführenden Ausgleichsbzw.
Ersatzmaßnahmen
dar.
Grundlage
für
die
Berechnung
der
Eingriffs-
und
Kompensationsdimensionen ist der Teil I des LBP (ECODA 2013a).
Das Pflege- und Entwicklungskonzept sieht eine Maßnahme zum Ausgleich und Ersatz auf einer Fläche
von insgesamt 1.240 m² vor.
Das Maßnahmenziel besteht in der Aufwertung von Boden- und Biotopunktionen durch die
Umwandlung
der
Ackerflächen
in
eine
dem
Waldrand
vorgelagerten
extensiv
genutzte
Grünlandfläche.
Die Maßnahmen sind bereits durchgeführt worden und sind nach Angaben des Auftraggebers noch
nicht als Kompensationsmaßnahmen für andere Vorhaben verwendet worden.
Die Maßnahmen erfüllen insgesamt sowohl die quantitativen als auch die qualitativen Anforderungen.
ecoda
Abschlusserklärung
Es wird versichert, dass das vorliegende Gutachten unparteiisch, gemäß dem aktuellen Kenntnisstand
und nach bestem Wissen und Gewissen angefertigt wurde.
Dortmund, den 06. Juni 2013
_________________
Dr. Michael Quest
Literaturverzeichnis
BREUER, W. (1994): Naturschutzfachliche Hinweise zur Anwendung der Eingriffsregelung in der
Bauleitplanung. Inform. d. Naturschutz Nieders. 1/94: 1-60.
ECODA
(2013a): Landschaftspflegerischer Begleitplan (Teil I) zur Anlage von zwei Parkplätzen in der
Nähe des Schlosses Merode (Gemeinde Langerwehe, Kreis Düren). Unveröffentl.
Gutachten. Dortmund
ECODA
(2013b): Stufe I einer artenschutzrechtlichen Prüfung (asP) zur Anlage von zwei Parkplätzen in
der Nähe des Schlosses Merode (Gemeinde Langerwehe, Kreis Düren). Unveröffentl.
Gutachten. Dortmund
LANDESAMT FÜR NATUR, UMWELT UND VERBRAUCHERSCHUTZ NRW (LANUV) (2008): Numerische Bewertung von
Biotoptypen für die Eingriffsregelung in NRW. Recklinghausen. September 2008.
NIEDERSÄCHSISCHER LANDKREISTAG (2005): Empfehlungen zur Berücksichtigung der Belange des
Naturschutzes und der Landschaftspflege bei Standortplanung und Zulassung von
Windenergieanlagen. Arbeitsgruppe Naturschutz und Windenergie. Mai 2005.
NOHL, W. (1992): Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes durch mastenartige Eingriffe. Gutachten im
Auftrag des MURL-NRW. München. 65 S.
Anhang
Karten
Karte 1:
Lage der Flächen für Ausgleichs- bzw. Ersatzmaßnahmen
Karte 2:
Darstellung der Maßnahme
! Landschaftpflegerischer Begleitplan
(Teil II - Kompensationsmaßnahmenplanung und Ausgleichsbilanzierung)
zur Anlage von zwei Parkplätzen
in der Nähe des Schlosses Merode
(Gemeinde Langerwehe, Kreis Düren)
Auftraggeberin: Verwaltung Prinzen von Merode
Parkplatz 2
! Karte 1
Lage der Flächen für Ausgleichs- bzw.
Ersatzmaßnahmen
Flächen der geplanten Parkplätze
Flächen für Ausgleich und Ersatz
(Kompensationsflächen)
Parkplatz 1
! bearbeiteter Ausschnitt des digitalen
Deutschen Grundkarte 1 : 5.000 (DGK 5)
Bearbeiter: Dr. Michael Quest, 06. Juni 2013
0
Maßstab 1:4.000
200
@ DIN A3
´
! Landschaftpflegerischer Begleitplan
(Teil II - Kompensationsmaßnahmenplanung und Ausgleichsbilanzierung)
zur Anlage von zwei Parkplätzen
in der Nähe des Schlosses Merode
(Gemeinde Langerwehe, Kreis Düren)
Auftraggeberin: Verwaltung Prinzen von Merode
! Karte 2
Darstellung der Maßnahme
Maßnahme
Extensivgrünland
! bearbeiteter Ausschnitt des digitalen Deutschen
Grundkarte 1 : 5.000 (DGK 5) und der digitalen Orthofotos
Bearbeiter: Dr. Michael Quest, 06. Juni 2013
0
Maßstab 1:500
@ DIN A3
´