Daten
Kommune
Langerwehe
Größe
82 kB
Datum
16.05.2013
Erstellt
06.05.13, 18:16
Aktualisiert
06.05.13, 18:16
Stichworte
Inhalt der Datei
Gemeinde Langerwehe
Der Bürgermeister
Langerwehe, den 25.04.2013
Amt / Abteilung: Bauamt
Az.:
Schi
Vorlagennummer: VL-59/2013
TOP
Vorlage
für die Sitzung
des Ausschusses für Bau- und Planungsangelegenheiten
Öffentlich
Einst.
Ja
Nein
Enth.
Bemerkungen
35. Änderung des Flächennutzungsplanes für den temporären Parkplatz am
Schloss Merode
hier: Aufstellungs- und Offenlegungsbeschluss
Sachdarstellung:
Verschiedene Veranstaltungen im Laufe des Jahres in und um die baulichen Anlagen des
Schlosses Merode erfordern die Bereitstellung verkehrlicher Infrastruktur.
Nach stetiger Anzahl der Besucherzahlen sollen für eine definierte Anzahl von Veranstaltungen pro Jahr im Flächennutzungsplan der Gemeinde Langerwehe Flächen für
temporäre Stellplatzanlagen ausgewiesen werden.
Von der Änderung betroffen, ist das Flurstück 43 sowie die Dreiecksfläche westlich von
Schloss Merode (Flurstück 155).
Diese Flächen sind im Flächennutzungsplan als Flächen für die Landwirtschaft ausgewiesen. Die nun angestrebte Änderung verfolgt das Ziel, die Errichtung temporärer Stellplatzanlagen bauplanungsrechtlich vorzubereiten. Infolgedessen wird die Fläche für die
Landwirtschaft mit der Darstellung „Parken temporär“ überlagert.
Die Änderung des Flächennutzungsplanes kann im vereinfachten Verfahren nach
§ 13 BauGB erfolgen. Gemäß § 13 (2) BauGB kann im vereinfachten Verfahren von der
frühzeitigen Unterrichtung und Erörterung nach § 3 (1) und § 4 (1) BauGB abgesehen
werden. Aus diesem Grund wird als erster Verfahrensschritt die Offenlage gemäß § 3 (2)
BauGB durchgeführt.
Weiterhin kann auf eine Umweltprüfung nach § 2 (4) BauGB sowie dem Umweltbericht
nach § 2a BauGB verzichtet werden. Gleichwohl sind die Umweltbelange darzulegen und
in den planerischen Abwägungsprozess einzustellen. Deshalb wurden ein Landschaftspflegerischer Begleitplan sowie eine artenschutzrechtliche Prüfung erstellt.
Parallel dazu wird die Verwaltung die Ziele der Raumordnung und Landesplanung gemäß
§ 34 LPIG bei der Bezirksregierung Köln anfragen.
Drucksache VL-59/2013
Seite - 2 -
Ein Übersichtsplan sowie die Begründung zur Flächennutzungsplanänderung sind als
Anlage beigefügt.
Das Planungsbüro wird die Planung in der Sitzung erläutern.
Finanzielle Auswirkungen:
Durch das Verfahren entstehen Planungskosten. Der Vorhabenträger hat sich zwischenzeitlich durch Abschluss eines städtebaulichen Rahmenvertrages mit der Gemeinde
Langerwehe zur Übernahme aller anfallenden Verfahrenskosten verpflichtet.
Beschlussvorschlag:
Der Ausschuss für Bau- und Planungsangelegenheiten beschließt gemäß § 2 (1) BauGB
die Aufstellung der 35. Änderung des Flächennutzungsplans im Wege des vereinfachten
Verfahrens gemäß § 13 BauGB. Weiterhin beschließt er die Offenlage gemäß § 13 (2)
Nr. 2 i. V. m. § 3 (2) BauGB.
Der Bürgermeister
(Göbbels)