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Beschlussvorlage (Anlage1 zur Beschlussvorlage 27/2016)

Daten

Kommune
Pulheim
Größe
133 kB
Datum
02.03.2016
Erstellt
03.02.16, 18:31
Aktualisiert
03.02.16, 18:31
Beschlussvorlage (Anlage1 zur Beschlussvorlage 27/2016) Beschlussvorlage (Anlage1 zur Beschlussvorlage 27/2016) Beschlussvorlage (Anlage1 zur Beschlussvorlage 27/2016) Beschlussvorlage (Anlage1 zur Beschlussvorlage 27/2016)

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Inhalt der Datei

Vorlage 27/2016 Anlage 1 PROTOKOLL Teilnehmende Herr Sebastian Herr Höschen: Herr Kleine-Erwig: Herr Königs: Frau Thöne: Herr Wimmer: Herr Müller-Schwanneke . Seiten Techn. Beigeordneter PU Amtsleiter Tiefbauamt PU Abteilungsleiter Straßenbau PU Ordnungsabteilung PU Straßenbauabteilung PU Anlieger 4 Datum 20.10.2015 Verfasser Th. Wimmer Betreff Verteiler Verkehrliche Situation Hackenbroicher Straße Begehung 20.10.2015 von 07:30 Uhr – 08:45 Uhr Teilnehmer, intern: IV, 61, 32, 660 Zweck der Begehung war die Inaugenscheinnahme der morgendlichen Verkehrssituation zwischen Einmündung Hackenbroicher Straße / Escher Straße und der Einmündung Stommeler Weg / Hackenbroicher Straße, um hieraus evtl. notwendiger Veränderungen in der Verkehrslenkung abzuleiten. Die Hackenbroicher Straße wird auch vom ÖPNV Linie 967 benutzt. Die Verwaltung erläuterte, dass bei diesem Termin zunächst einmal die Probleme identifiziert und Lösungsmöglichkeiten andiskutiert werden sollen. Hierauf aufbauend werde die Verwaltung im Anschluss einen Vorschlag erarbeiten, der dann dem TVA zur Beschlussfassung vorzulegen wäre. Die Begehung startete am Paul-Decker-Platz. Dabei wurden folgende Probleme und Lösungsansätze erörtert: . 1) Geschwindigkeiten auf der Hackenbroicher Straße Nach Einschätzung von Herrn Müller-Schwanneke fahren viele Fahrzeuge in der Hackenbroicher Straße zu schnell. Er führt dies auch darauf zurück, dass vielen Verkehrsteilnehmern die Tempo-30-Regelung nicht bewusst sei. Daher solle die Kennzeichnung optimiert werden. Momentan liegt der Beginn der Zone 30 direkt hinter der Lichtsignalanlage Paul-Decker-Platz, das Schild ist aber nur schwer zu erkennen. Außerdem gibt es beidseitig Radschutzstreifen, die in einer Tempo-30-Zone nicht markiert sein dürfen. Es wurde daher diskutiert, die Zone erst unmittelbar an der Einmündung Hackenbroicher Straße / Escher Straße beginnen und auch entsprechend enden zu lassen. Dazu müssen die Schilder entsprechend versetzt werden. Zudem erscheint es sinnvoll, die auf der Fahrbahn aufgebrachte Markierung „30“ zu erneuern und ggf. das Schild gegen ein größeres Exemplar auszutauschen. Ergänzend weist die Verwaltung darauf hin, dass bereits nach den Sommerferien im August 2015 über einen 7-tägigen Zeitraum Geschwindigkeitsmessungen in der Hackenbroicher Straße zwischen Kirche und Sportzentrum durchgeführt wurden. Das Ergebnis zeigte generell, dass sich die „kritische Geschwindigkeit V85“, also die Grenzgeschwindigkeit für 85 % der gemessenen Fahrzeuge, zwischen 31 und 33 km/h bewegte, also als nicht besonders überhöht angesehen werden muss. Die Zusammenfassung des Ergebnisses wurde Herrn Müller-Schwanneke übergeben. 2) Führung des Radverkehrs im Bereich des Paul-Decker-Platzes Über den nördlichen Paul-Decker-Platz fahren auch die Radfahrer, vom Zweirichtungsradweg von der K 24 kommend. Eine Regelung, dass diese sehr breite Fläche von Radfahrern befahren werden darf, existiert aber nicht. Ebenfalls ist die Weiterführung dieser Radfahrer in die Hackenbroicher Straße völlig unklar. Einige Radfahrer nutzen dann nicht die Fahrbahn der Hackenbroicher Straße sondern bleiben auf dem linksseitigen, relativ breiten Gehweg in Richtung Schulzentrum und gefährden dort zusätzlich noch den Fußverkehr. Stadt Pulheim . Seite 2 / 4 Es gilt folglich zu prüfen, inwieweit die Radverkehrsführung optimiert werden kann. 3) Einengung im Bereich des Fußgängerüberweges (FGÜ) vor dem Haus Hackenbroicher Straße 11 . Vor dem Haus Hackenbroicher Straße 11 gibt es einen FGÜ mit einer Einengung um etwa 2 m zur Geschwindigkeitsreduzierung. Da die Einengung von der westlichen Straßenseite her erfolgt und ein Begegnungsverkehr für PKWs im Bereich der Einengung nicht möglich ist, sind die in Richtung Süden – also zum Paul-Decker-Platz – fahrenden Fahrzeuge wartepflichtig. Vor dieser Verengung wird häufig geparkt, was zur Folge hat, dass dieser Platz nicht als notwendige „Wartezone“ benutzt werden kann, um entgegenkommende Fahrzeuge durchzulassen. Wenn somit Fahrzeuge an den parkenden Fahrzeugen in Richtung Süden vorbei fahren und am FGÜ Fußgängern Vortritt lassen müssen, müssen entgegenkommende Fahrzeuge mit ausreichendem Abstand vor dem FGÜ anhalten, damit die in Richtung Süden Fahrenden die Engstelle räumen können. Wenn dies nicht so erfolgt, muss ein Fahrzeug rückwärts oder auf den Gehweg ausweichen. Es bilden sich dabei Rückstaus in beide Richtungen, die sich nur langsam wieder auflösen. Zudem kommt es zu vielen gefährlichen Szenen. Viele Radfahrer weichen daher bereits auf die Gehwege aus und gefährden dort ihrerseits die Fußgänger. Daher ist ein Parkverbot auf der westlichen Straßenseite vor dem FGÜ erforderlich. 4) Einbahnstraßenregelung Hackenbroicher Straße . Herr Müller-Schwannecke schlägt vor, ggf. für die Hackenbroicher Straße eine Einbahnstraßenregelung mit Fahrtrichtung Am Sportzentrum einzuführen. Die Gegenrichtung könne dabei über die Worringer Straße geführt werden. Dieser Vorschlag könnte aus Sicht der Verwaltung für den Abschnitt Escher Straße bis Everhardstraße näher geprüft werden sofern die unter Punkt 3 dargestellte Maßnahme nicht den gewünschten Erfolg bringen sollte. Diese Regelung käme aber wohl nur in Betracht, wenn zugleich die Richtung der Einbahnstraßenregelung in der Blumenstraße vertauscht würde und folglich über die Blumenstraße der Verkehr zur Venloer Straße abfließen könne. Dies wiederum setze voraus, dass die Einmündung Blumenstraße / Venloer Straße verändert wird. (Anmerkung: Im Anschluss des Ortstermins wurde festgestellt, dass der zunächst erwogene Bau eines Kreisverkehrsplatzes an der Einmündung Blumenstraße / Venloer Straße aufgrund der vorhandenen Bebauung wohl nicht in Betracht kommt, so dass zur Absicherung des aus der Blumenstraße abfließenden Verkehrs eine Signalisierung erforderlich wäre.) 5) Bring- und Holverkehr der kath. Kindertagesstätte St. Kosmas und Damian Pulheim, Hackenbroicher Straße 9 Um den Bring- und Holverkehr des Kindergartens zu optimieren, käme es ggf. in Betracht, die mit Parkscheibe zulässige Parkzeit auf dem westlichen Parkstreifen während der Andien- und Abholzeiten (also etwa von 7:30 – 9:00 Uhr und von 13:30 bis 16:00 Uhr) von derzeit 2 Stunden auf 30 Minuten – oder sofern rechtlich möglich sogar auf 15 Minuten – zu verkürzen. 6) Einmündungsbereich Unterster Weg / Blumenstraße / Everhardstraße Im Einmündungsbereich Unterster Weg / Blumenstraße / Everhardstraße gibt es morgens sehr viel Verkehr. Der Knoten ist durch die sich kreuzenden Ströme stark belastet und unübersichtlich. Zudem kann der Verkehr aufgrund von Fahrzeugen, die auf der Hackenbroicher Straße abgestellt sind, nicht abfließen. Durch die beiden kurz hintereinander folgenden Einmündungen auf die Hackenbroicher Straße, muss der Begegnungsverkehr hier gewährleistet werden. Dies ist aber nur möglich, wenn dieser Bereich frei gehalten wird von parkenden Fahrzeugen. Dieses erforderliche Parkverbot könnte ggf. durch das Aufbringen einer „Zick-Zack-Markierung“ erreicht werden. Zusätzlich soll geprüft werden inwieweit die verkehrliche Situation im Bereich Blumenstraße / Unterster Weg / Hackenbroicher Straße durch die Anlage eines Minikreisels entschärft werden könnte. Stadt Pulheim . Seite 3 / 4 7) Parkregelung Hackenbroicher Straße im Bereich zwischen Unterstem Weg und Escher Straße Da ja wie dargestellt auch die Abstellmöglichkeiten vor dem FGÜ entfallen müssen, können im Bereich zwischen Unterstem Weg und Escher Straße nur die baulich angelegten Stellplätze erhalten bleiben, und das Parken muss ansonsten unterbunden werden. Eventuell käme daher für diesen Bereich als Alternative zu der Zick-Zack-Markierung (siehe Nr. 5), des zusätzlichen Halteverbots vor dem FGÜ (siehe Nr. 3) und den bereits vorhandenen Parkverboten ggf. auch die Einrichtung einer Halteverbotszone für alle Flächen außerhalb der baulich angelegten Stellplätze in Betracht. 8) Einengungen der Fahrbahn der Hackenbroicher Straße im Abschnitt zwischen Unterstem Weg und Greesberger Straße . Im weiteren Verlauf der Hackenbroicher Straße z. B. vor Haus Nr. 23 sind seinerzeit Pflanzinseln zur Verkehrsberuhigung einseitig in Fahrtrichtung Süden angelegt worden, vor denen ebenfalls geparkt wird. Ein Begegnungsverkehr ist an diesen Stellen dann nicht mehr möglich. Als Folge kommt es in der morgendlichen Spitzenstunde häufig zu gefährlichen Fahrmanövern. Auch hier könnte ein Parkverbot Abhilfe schaffen. Dieses Parkverbot könnte allerdings auf die verkehrlichen Spitzenzeiten beschränkt werden. 9) Einmündungsbereich Greesberger Straße . Ein weiterer Gefahrenpunkt besteht im Einmündungsbereich Greesberger Straße. Die Greesberger Straße ist eine Einbahnstraße aus Richtung Worringer Straße und mündet etwas spitzwinklig auf die Hackenbroicher Straße. Sie wird auch von Schulbusverkehr benutzt, der, von der Worringer Straße kommend, nach Norden in die Hackenbroicher Straße Richtung Schulzentrum abbiegt. Gleichzeitig ist die Greesberger Straße für den Radverkehr mit einem Radfahrstreifen gegen die Fahrrichtung der Einbahnstraße geöffnet. Biegt ein Bus in die Hackenbroicher Straße ein, ist die zur Verfügung stehende Fahrbahn so schmal und der Winkel so spitz, dass der Bus gemäß Angabe der Anlieger den gegenüberliegenden Gehwegbereich der Hackenbroicher Straße mitbenutzen muss. Gleichzeitig teilte der Anwohner mit, dass es gerade in diesem Bereich der Hackenbroicher Straße vermehrt zu Unfällen mit Verletzten gekommen sei. Es muss mit Schleppkurvennachweis geprüft werden, inwieweit der Einmündungsradius vor der Greesberger Straße in Richtung Norden (Haus Nr. 28) geöffnet werden kann, so dass ein ordnungsgemäßes Einbiegen in die Hackenbroicher Straße möglich wird. Durch eine Entfernung der beidseitig der Einmündung vorhandenen Beete könnten zudem die Sichtverhältnisse verbessert werden. Die Verwaltung wird zudem zur Überprüfung die Unfallkarte der Polizei für den Bereich der Hackenbroicher Straße anfordern und prüfen. Ergänzung zum Ortstermin: Die Unfallkarte der Polizei liegt zwischenzeitlich bei der Verwaltung vor. Daraus ergeben sich keine Hinweise darauf, dass es hier signifikant zu Unfällen gekommen ist. 10) Einengungen der Fahrbahn der Hackenbroicher Straße im Abschnitt zwischen Greesberger Straße und Stommeler Weg Die auf der Fahrbahn abgestellten Fahrzeuge und die beiden Pflanzinseln zwischen Haus Nr. 31 und 35 stören ebenfalls den Verkehrsfluss so stark, dass diese Einengungen eine Gefährdung darstellen. Vor Haus Nr. 33 befindet sich zudem ein Pflanzbeet mit einem Früchte tragenden Baum, der gerade in dieser Jahreszeit durch herabfallende und dann faulende bzw. matschige Früchte zu „rutschigen“ Gehwegbereichen führt. Es ist folglich zu prüfen, ob die beiden in der Fahrbahn befindlichen Beete entfallen und dafür der Baum im Beet vor Haus 33 durch eine andere hochstämmige Pflanzung ersetzt werden kann. Zudem ist zu prüfen, ob das Parken auf der Fahrbahn zwischen Einmündung Stommeler Weg und Greesberger Straße in südlicher Richtung zeitlich begrenzt in der Spitzenstunde verboten werden oder alternativ – aufgrund des hier sehr breiten Gehweges – halbseitig auf den Gehweg verlagert werden sollte. Stadt Pulheim . Seite 4 / 4 11) Müllabfuhr Hackenbroicher Straße Ein Anwohner aus Haus Nr. 35 wies darauf hin, dass an manchen Tagen Linien- und Schulbusse zeitgleich mit Müllfahrzeugen auf der Hackenbroicher Straße unterwegs sind, was die ohnehin schon angespannte Situation noch weiter wesentlich verschärft. Hier wird die Verwaltung prüfen, ob eine Veränderung der Müllabfuhrzeiten möglich ist. 12) Hinweisschild „Motor abstellen und das Radio leise drehen“ . In Haus Nr. 33 wurden ein Imbiss und zuvor ein anderes Gewerbe betrieben. Der Betrieb ruht inzwischen. Es gibt allerdings immer noch zwei Zusatzschilder, die an Masten befestigt sind, die darauf hinweisen, bei wartenden Fahrzeugen den Motor abzustellen und das Radio leiser zu drehen. Diese Schilder sollen entfernt werden. Im Zuge der Untersuchungen zur nachhaltigen Verbesserung der verkehrlichen Situation soll eine Parkflächenbilanz erstellt werden, in der die Zahl der verkehrsrechtlich zulässigen Parkflächen entlang der Hackenbroicher Straße zwischen Stommeler Weg und Escher Straße zu erfassen sind. Auf dieser Grundlage muss dann versucht werden, eine Lösung zu erarbeiten, die sowohl den verkehrlichen Aspekten als auch denen des öffentlichen Parkdrucks möglichst gerecht werden kann. Weiterhin wurde angeregt und vereinbart, weitere Geschwindigkeitsmessungen durchzuführen, um in Ergänzung zu der Messung vom August 2015 neue Daten zu erhalten und vergleichen zu können. . Ein zweiter Begehungstermin findet am Donnerstag, 29.10.2015 ab 15:30 Uhr statt, um die verkehrliche Situation nachmittags zu erkunden. aufgestellt: gesehen: gez. Wimmer gez. Höschen, gez. Kleine-Erwig, gez. Königs