Daten
Kommune
Inden
Größe
9,5 kB
Datum
01.06.2011
Erstellt
27.05.11, 20:30
Aktualisiert
27.05.11, 20:30
Stichworte
Inhalt der Datei
Vorlagen-Nr.
Der Bürgermeister
Aktenzeichen
36/2011
Datum
Bauamt
19.05.2011
öffentlich
Beratungsfolge
Termin
Bauausschuss
01.06.2011
TOP Ein Ja
Nein
Ent Bemerkungen
Betrifft:
Baugebiet "Waagmühle", Bauabschnitte 2 und 4;
Gestaltung des Kinderspielplatzes an der Pierer Straße
Beschlussentwurf:
Dem Gestaltungsvorschlag für den Kinderspielplatz an der Pierer Straße, Baugebiet
„Waagmühle“, Bauabschnitte 2 und 4, wird zugestimmt. Die Verwaltung wird mit der Umsetzung
beauftragt.
Begründung:
Im Rahmen der weiteren Erschließung des Baugebietes „Waagmühle“ soll nun der Kinderspielplatz
an der Pierer Straße umgesetzt werden. Die Lage des Spielplatzes wurde in der Sitzung des
Ausschusses für Gemeindeplanung und Entwicklung am 21.05.2008 festgelegt (Ein Übersichtsplan
ist beigefügt). Sobald die Firma Strabag ihre Baustelleneinrichtungsfläche geräumt hat, wird sie die
Spielplatzfläche vorbereiten.
Die Kosten des Spielplatzes sind in der Erschließungsvereinbarung mit RWE Power enthalten.
Die Verwaltung hat verschiedene Firmen zur Vorlage eines Konzeptes aufgefordert. Da 50.000,- €
für diesen Platz durch die RWE Power AG bereitgestellt werden und die Herstellung des ca. 500m²
großen Platzes mit Zaun und Nebenleistungen ca. 10.000,- € betragen, wurde allen Firmen
mitgeteilt, dass das Budget für die Geräte (ohne Aufbau) 40.000,- € Brutto beträgt. Weiterhin
wurden den Firmen Vorgaben über den abzudeckenden Altersbereich und der zu verwendenden
Materialien gemacht.
So ist angedacht, den Platz für die eher kleineren Kinder bis 8 Jahre zu gestalten. Die älteren
Kinder nutzen den bereits vorhandenen Platz an der Straße Am Wehebach.
Vorgelegt wurden Konzepte durch die Firmen Kompan, Proludic, FSH Holztechnik, Holz Piper, Fa.
Stilum, Fa. Transalb, Kaiser & Kühne, sowie der Firma Tapper & Hollmann die verschiedene
Firmen vertritt. Alle Konzepte halten den vorgegebenen Kostenrahmen in Höhe von 40.000 € ein.
Wegen der Umfänglichkeit werden sie der Einladung nicht beigefügt, sondern können im Original
bei der Verwaltung eingesehen werden.
Nach Auswertung wurde das Konzept der Firma Kaiser & Kühne als bestes im Preis-LeistungsVerhältnis herausgearbeitet (s. beigefügten Plan). Das Konzept wird den Fraktionen digital zur
Verfügung gestellt. Durch die Wahl der Geräte ist eine Abdeckung der verschiedensten
Spielbereiche wie Klettern, Rutschen, Schaukeln abgedeckt. Anhand einer Referenzliste wurden die
Geräte der Firma Kaiser & Kühne auf verschiedenen Spielplätzen in Jülich angeschaut. Es wurde
festgestellt, dass die Qualität der Geräte hochwertig und die Konstruktion durchdacht ist. So kann
jedes Teil erneuert werden, ohne dass die Gesamtkonstruktion abgebaut werden muss. In Gänze
handelt es sich um Robinienholzpfosten mit 10 Jahren Garantie und eingepresstem Pfostenschuh.
So wird verhindert, dass die tragenden Pfosten Erdberührung bekommen. Weiterhin sind alle
Geräte aufeinander abgestimmt, und es entsteht ein harmonisches Gesamtbild des Platzes.
In Absprache mit den Nachbarn wird die Einfriedung nach vorne und zu den Seiten als
Stabgitterzaun ausgeführt. Die Kosten des Zaunes sind in der Maßnahme enthalten. Die Eigentümer
der Nebengrundstücke bauen den Zaun auf. Abgerundet wird der Platz mit zwei Sitzgarnituren, die
jeweils aus einem Tisch und zwei Bänken besteht. Ob eine Bepflanzung ausgeführt wird, steht im
Moment noch nicht fest und wird nach der Installation der Geräte festgelegt.
Die Haushaltsmittel stehen auf der Kostenstelle 120 541 001 / 7852000 / M54100106 zur
Verfügung.
Beschlußvorlage 36/2011
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