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Beschlussvorlage (- Vorbereitung der Umsiedlung für die Ortschaft Pier)

Daten

Kommune
Inden
Größe
17 kB
Erstellt
16.03.09, 15:39
Aktualisiert
16.03.09, 15:39
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Inhalt der Datei

Vorlagen-Nr. 4/99/...... Der Gemeindedirektor ------------------------Beratungsfolge Haupt/Finanz/Beschwerdeaussch. Aktenzeichen GD/Schr. Termin Datum 22.01.1999 öffentlich TOP Ein Ja Nein Ent Bemerkungen 04.02.1999 Betrifft: - Vorbereitung der Umsiedlung für die Ortschaft Pier Beschlußentwurf: Der Ausschuß nimmt die vorstehenden Ausführungen zustimmend zur Kenntnis und bestätigt die vorgeschlagene Vorgehensweise. Begründung: In der Informationsveranstaltung am 19. November 1998 in Pier wurde den dort anwesenden ca. 400 Bürgerinnen und Bürgern denkbare Standorte für die ab dem Jahre 2005 beginnende Umsiedlung der Ortschaft Pier im groben Rahmen vorgestellt. Als Ergebnis dieser Veranstaltung wurde festgehalten, daß für eine Auseinandersetzung mit diesen denkbaren Wohnsiedlungsbereichen vertiefende Planungen erarbeitet und baldmöglichst vorgestellt werden müssen. Zwischenzeitlich haben seitens der Verwaltung in dieser Angelegenheit Gespräche mit der Braunkohlengeschäftsstelle bei der Bezirksregierung Köln, Dezernat 66, Herrn Knauff und der Firma Rheinbraun AG, Abteilung Umsiedlung, stattgefunden. Auch hieraus bleibt festzuhalten, daß umgehend weitere Informationen an die umsiedlungsbetroffenen Bürgerinnen und Bürger von Pier gegeben werden müssen. Zielvorstellung ist dabei, noch vor der Sommerpause 1999 im Rahmen einer weiteren Informationsveranstaltung verständliche, ablesbare und überzeugende Planungen in Pier vorzustellen. Der Zusammenschluß der Dorfvereine von Pier - Dorfgemeinschaft Pier e.V. - hat im Herbst 1998 einen umfangreichen Fragebogen zur Umsiedlung an die Pierer Haushalte gegeben. Die Ergebnisse dieser Umfrage wurden ausgewertet, zusammengefaßt und zwischenzeitlich sowohl der Braunkohlengeschäftsstelle, der Rheinbraun, als auch dem Gemeindedirektor in persönlichen Gesprächen erläutert und übergeben. Hierüber werde ich in der Sitzung mündlich vortragen. In diesen Gesprächen wurde seitens der Vertreter der Dorfgemeinschaft Pier e.V. ebenfalls klar der Wunsch nach vertiefender Information und Vorstellung einer begreifbaren Planung des möglichen Siedlungsraumes in der „Ruraue“ geäußert. Allerdings wurde dabei deutlich ausgesprochen, daß man dortigerseits ausschließlich eine vertiefende Planung zum möglichen Standort „Ruraue“ erwartet. Seitens der Vertreter der Dorfgemeinschaft Pier e.V. wurde ausgesprochen, daß eine gemeinsame Umsiedlung in den Bereich „Waagmühle“ nicht vorstellbar ist. Deshalb hält man die gleichrangige vertiefende Beplanung dieses Bereiches für nicht hilfreich („kontraproduktiv für die Bemühungen einer gemeinsamen Umsiedlung von Pier“). Gleichlautende Meinung wurde gegenüber der Geschäftsstelle des Braunkohlenausschusses, Dezernat 66, und auch der Rheinbraun AG, Umsiedlungsabteilung, gemacht. T223.DOC .. . VorlageSeite ../ 2 Aus Gesprächen mit den Vertretern der Dorfgemeinschaft Pier e.V. ist mir bekannt, daß keinesfalls eine übereinstimmende und klare Meinungsbildung aus der Bevölkerung von Pier, diese wiederum repräsentiert durch die Mitgliedschaft in den Vereinen, erkennbar ist. Es wird befürchtet, daß das Angebot mehrerer Räume für eine gemeinsame Umsiedlung innerhalb der Gemeinde Inden neben den bereits in Rede stehenden Möglichkeiten in Inden/Altdorf (nicht für eine gemeinsame Umsiedlung), in Langerwehe-Jüngersdorf (insbesondere betrieben von der Bürgerinitiative Pier) und dem noch weiter auszuarbeitenden Bereich „Ruraue“ zu einer Zersplitterung der Dorfgemeinschaft führen und damit das Ziel einer gemeinsamen Umsiedlung unter Beibehaltung der Eigenständigkeit des Dorf- und Vereinslebens und des Erhalts des Namens Pier unerreichbar wird. Mir ist bekannt, daß die Dorfgemeinschaft Pier e.V. zwischenzeitlich Gespräche mit dem Bürgermeister der Gemeinde Langerwehe und dem Gemeindedirektor von Niederzier geführt haben. Es sollen wohl auch noch Gespräche mit dem Stadtdirektor von Jülich geführt werden. Die aus den bisher geführten Gesprächen gewonnenen Erkenntnisse sollen eher dürftig und wenig hilfreich für die zu treffende Entscheidung gewesen sein. Ich halte es für geboten, daß die Heimatgemeinde Inden der Bevölkerung von Pier klare und deutliche Aussagen zum weiteren Fortgang der Umsiedlung macht. Auch ich vertrete die Auffassung, daß in einem ersten Schritt zunächst der mögliche Siedlungsraum „Ruraue“ planerisch aufbereitet und baldmöglichst der Bevölkerung vorgestellt und erläutert wird. Für die diesbezügliche Vorgehensweise verweise ich auf die beigefügte Vorlage zur Sitzung des Bauausschusses am 03.02.1999. Es sollte auch entschieden werden, welcher Ausschuß zunächst federführend die Angelegenheiten der Umsiedlung von Pier bearbeitet. Ich schlage vor, daß dies der Haupt-, Finanz- und Beschwerdeausschuß mit Entscheidungskompetenz ist. Die planerischen Belange können im Bauausschuß mit entsprechender Empfehlung vorberaten werden. Für die Zukunft muß sowieso über Art und Form einer frühzeitigen Einbindung der umsiedlungsbetroffenen Bürgerinnen und Bürger von Pier nachgedacht werden. Weitere notwendige Erläuterungen sollten sich in der Aussprache während der Sitzung ergeben. T223.DOC .. .