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Beschlussvorlage (Bau eines Abwasserpumpwerkes "Am Lugberg")

Daten

Kommune
Inden
Größe
17 kB
Erstellt
16.03.09, 15:39
Aktualisiert
16.03.09, 15:39
Beschlussvorlage (Bau eines Abwasserpumpwerkes "Am Lugberg") Beschlussvorlage (Bau eines Abwasserpumpwerkes "Am Lugberg")

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Inhalt der Datei

Vorlagen-Nr. 139/99/...... Der Bürgermeister Bauverwaltungsamt Beratungsfolge Bau- und Vergabeausschuss Aktenzeichen IV/Schus/Fa Termin Datum 13.10.1999 öffentlich TOP Ein Ja Nein Ent Bemerkungen 11.11.1999 Betrifft: Bau eines Abwasserpumpwerkes „Am Lugberg“ Beschlußentwurf: Der Bau- und Vergabeausschuss stimmt dem vorgestellten Konzept zu. Bei der technischen Ausführung ist ein Pumpenschacht mit einem Durchmesser von 1,50 m vorzusehen, der zunächst mit lediglich einer Schneidwerkspumpe bestückt wird. Begründung: Das am Ende der Straße „Am Lugberg“ im Ortsteil Lucherberg gelegene Grundstück verfügt z. Zeit lediglich über eine Kleinkläranlage. Das Grundstück liegt innerhalb der geschlossenen Ortslage des Ortes Lucherberg. Für dieses Grundstück besteht seitens der Gemeinde Inden die Abwasserbeseitigungspflicht, sodass sie die notwendigen technischen Vorkehrungen für einen Anschluß an das öffentliche Kanalnetz treffen muss. Derzeit verläuft der nächste öffentliche Kanal in der Krausstraße. Aufgrund der doch beträchtlichen Höhenunterschiede ist dieser Punkt von dem anzuschließenden Haus aus nur über eine Pumpstation mit anschließender Druckleitung zu erreichen. In der Sitzung des Bau-, Vergabe-, Landschafts- und Umweltschutzausschusses am 22.10.1998 wurde eine technische Lösung, die mit einem Kostenaufwand von ca. 70.000,00 DM beziffert wurde, vorgestellt. Im Laufe der Beratungen wurde die Verwaltung gebeten, bei ihren weiteren Überlegungen auch einen Anschluß der übrigen Häuser in der Straße" Am Lugberg", sowie die Ausweitung der Bebauung im Bereich der Seestraße mit einzuplanen. Auf dieser Grundlage wurden die erforderlichen Arbeiten öffentlich ausgeschrieben. Bei dieser Ausschreibung ergab sich eine Mindestangebotssumme in Höhe von ca. 140.000,00 DM. Die Ausschreibung wurde daher durch Beschluss des Bau-, Vergabe-, Landschafts- und Umweltschutzausschusses vom 29.01.1999 aufgehoben. Seitens der Verwaltung wurde geprüft, inwieweit kostengünstigere Lösungen möglich sind. So waren bei der ursprünglich erfolgten Ausschreibung zwei Leitungen notwendig, da Kanalradpumpen zum Einsatz kommen sollten. Es ist vorgesehen, durch die Verwendung von Schneidwerkspumpen dieses Problem zu umgehen. Bei der Verwendung dieser Pumpenart, die auch im Bereich des“ Bebauungsplanes Nr. 14 „ im Einsatz ist, reicht zunächst, solange nur eine sehr geringe Anzahl von Grundstücken angeschlossen ist, die Montage einer Pumpe aus. Sollte später durch eine Bebauung des Bereiches „Seestraße“ oder durch den Anschluss der übrigen Häuser " Am Lugberg " ein größerer Schmutzwasseranfall gegeben sein, so wäre aus Sicherheitsgründen eine 2. Pumpe zu montieren. Der erforderliche Pumpenschacht sollte einer solchen Lösung jedoch bereits Rechnung tragen. Für die Entsorgung des einzelnen Grundstückes mit lediglich einer montierten Pumpe würde ein Schachtdurchmesser von 1 m ausreichen. Wenn jedoch später eine zweite Pumpe montiert werden muss, ist unter den Gesichtspunkten der Wartungs- und Bedienungsfreundlichkeit ein Schacht mit einem Durchmesser von 1,50 m T356.DOC .. . VorlageSeite ../ 2 erforderlich. Die Kostenseite der einzelnen Lösungen ist der als Anlage beigefügten Aufstellung zu entnehmen. Bezüglich der Anschlussmöglichkeit der im mittleren Bereich der Straße "Am Lugberg" befindlichen 4 Häuser ist festzustellen, dass aktuell 2 Eigentümer Interesse bekundet haben. Ein weiterer Eigentümer ist sich über die Entscheidung noch im Unklaren. Der 4. Eigentümer hat eine anderweitige Lösung abgelehnt. Technisch ist ein Anschluß dieser Gebäude im Freispiegelgefälle über einen "erweiterten Hausanschluss" möglich, wobei die Kosten für die Verlegung dieser Leitungen durch die Grundstückseigentümer anteilig zu tragen sind. Zur Kostenersparnis für die Anlieger würden diese Arbeiten mit ausgeschrieben. Die "Sammelleitung" könnte im gleichen Graben wie die Druckleitung verlegt werden. Die technische Lösungsmöglichkeit und die Kostensituation wurden mit den Anliegern erörtert. Einwände gegen die vorgesehene Lösung wurden nicht erhoben. Die erforderlichen Arbeiten werden mit ausgeschrieben, wobei die Eigentümer der betroffenen Grundstücke bis zur Auftragserteilung die Wahlmöglichkeit haben, ob sie einen Anschluss realisieren wollen oder nicht. Abschließend bleibt noch festzustellen, dass die Straße " Am Lugberg" sich nicht mehr in einem guten Zustand befindet. Die Straße verfügt lediglich über eine Einstreudecke ohne bituminösen Unterbau. Durch die Verlegung der Leitungen wird der zur Zeit zwar nicht gute aber dennoch homogene Aufbau der Straße gestört. Es wird auf jeden Fall versucht, einen kompletten Neubau der Straße zu vermeiden. Endgültige Klarheit hierüber wird man jedoch erst dann haben, wenn die vorhandene Straße geöffnet wird und abzusehen ist, welche Substanz nach Durchführung der Eingriffe vorhanden ist. T356.DOC .. .