Daten
Kommune
Erftstadt
Größe
10 kB
Datum
04.03.2010
Erstellt
28.01.10, 07:01
Aktualisiert
28.01.10, 07:01
Stichworte
Inhalt der Datei
STADT ERFTSTADT
öffentlich
Der Bürgermeister
A 452/2009
Az.: 6619-3608
Amt: - 65 BeschlAusf.: - 65 Datum: 24.08.2009
Den beigefügten Antrag des Ortsbürgermeisters Herrn Kukla leite ich an die zuständigen Ausschüsse
weiter.
Beratungsfolge
Ausschuss für öffentliche Ordnung
und Verkehr
Betriebsausschuss Straßen
Betrifft:
Termin
Bemerkungen
09.02.2010
04.03.2010
Antrag bzgl. kurzfristiger Bericht zum Verfahrensstand zur Errichtung eines
Fußgängerweges in Höhe des Maarweges in E.-Gymnich
Finanzielle Auswirkungen:
Unterschrift des Budgetverantwortlichen
Erftstadt, den 24.08.2009
Stellungnahme der Verwaltung:
Am 19.08.2009 hat ein Ortstermin mit Vertretern des Landesbetriebes Straßen (Herr Eisbrüggen),
der Kreispolizeibehörde (Herr Stölting) und dem Eigenbetrieb Straßen (Herr von Wirth, Herr
Coenders) stattgefunden.
Nach Präsentation der aktuellen Planung, im AfÖuV am 21.04.09 vorgestellt, teilten sowohl Herr
Eisbrüggen als auch Herr Stölting mit, dass laut den Richtlinien für die Anlage und Ausstattung
von Fußgängerüberwegen (R-FGÜ 2001) an der geplanten Stelle ein FGÜ nicht möglich sei. Durch
die in unmittelbarer Nähe liegende Bushaltestelle könnten die querenden Fußgänger durch den
haltenden Bus verdeckt werden. Eine latente Unfallgefahr wäre daher nicht auszuschließen, da
der Gegenverkehr den Fußgänger eventuell nicht rechtzeitig erkennen könnte. Auch der von mir
erhobene Einwand, dass wegen der geplanten Mittelinsel die Fußgänger sich sicher aufstellen
können und somit auch gesehen werden, überzeugte den Landesbetrieb Straßen und die Polizei
nicht, dass die Vorgaben der Richtlinie in diesem Fall anders zu interpretieren sind.
Nach Aussagen von Herrn Eisbrüggen und Herrn Stölting kann an dem vorgesehenen Standtort
ein FGÜ nur eingerichtet werden, wenn die Baushaltestelle um mind. 120 m vom FGÜ abgerückt
wird oder eine Mittelinsel von ca. 25 m Länge im Bereich der Haltestelle gebaut würde. Aufgrund
von bestehenden Zu- und Ausfahrten ist dies jedoch nicht realisierbar.
Wegen des dargestellten Sachverhaltes schlage ich vor anstelle eines FGÜs eine barrierefreie
Querungshilfe auszubauen. Aufgrund der eindeutigen Verbesserung der Sichtverhältnisse und der
Barrierefreiheit der neuen Querungshilfe, würde auch ohne die Ausweisung eines
Fußgängerüberweges eine deutliche Verbesserung der derzeitigern Situation eintreten.
(Bösche)
-2-