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Beschlussvorlage (4. Anlage zur V 569/2006)

Daten

Kommune
Erftstadt
Größe
46 kB
Datum
19.12.2006
Erstellt
01.01.70, 00:00
Aktualisiert
01.01.70, 00:00

Inhalt der Datei

Anlage 4, Seite 1 von 13 Stadtwerke Erftstadt, Betriebszweig Wasserversorgung, Erftstadt Lagebericht A. Allgemeines Grundlage für die Aufstellung des Lageberichts bildet § 25 der Eigenbetriebsverordnung NW (EigVO NW) i. d. Fassung der Bekanntmachung vom 01. Juni 1988. Seit 01. Januar 2005 gilt die EigVO für das Land Nordrhein-Westfalen i. d. Fassung der Bekanntmachung vom 16. November 2004 im Rahmen des Kommunalen Finanzmanagementgesetzes NRW - NKFG NRW. Für 2005 sieht Artikel 21 Abs. 2 des NKFG NRW eine Übergangsregelung vor, wonach bereits errichtete Eigenbetriebe die bisherige Fassung anwenden dürfen. Der Betriebszweig macht für 2005 von dieser Übergangsregelung Gebrauch. Die Aufstellung des Lageberichts erfolgte im Zeitpunkt der Jahresabschlussaufstellung für das Geschäftsjahr 2005. Dieser Bericht stellt den Geschäftsverlauf und die Lage des Eigenbetriebes gemäß den in § 25 Abs. 1 - 2 EigVO NW 1988 gestellten Anforderungen dar. Bei der Berichterstattung wird allgemein auf die strukturell bedingten Besonderheiten des Betriebes eingegangen. Insbesondere aber wird über dessen wirtschaftliche Entwicklung berichtet, um ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild zu vermitteln. Die Betriebszweige Wasserversorgung - Heizkraftwerk - Hallenbad - Freibäder stehen in einem von der Finanzverwaltung anerkannten Verbund mit der Folge, dass sie ein Sondervermögen bilden. Hierfür wird dem Finanzamt ein zusammenfassender Bericht vorgelegt. Unabhängig hiervon wird für Zwecke der Darstellung der wirtschaftlichen Lage des jeweils einzelnen Betriebes ein separater Bericht erstellt. Eine Gesamtübersicht über die steuerlich zusammengefassten Ergebnisse verdeutlicht, dass sich daraus Ertragsteuerlasten insbesondere auch unter Berücksichtigung von in früheren Jahren noch nicht ausgeschöpften Verlustvorträgen nicht ergeben: 2005 EUR BZ Wasserversorgung BZ Heizkraftwerk BZ Hallenbad BZ Freibäder Saldiert 198.914,99 - 14.278,95 - 301.620,93 - 389.888,37 - 506.873,26 2004 EUR 165.974,20 -7.603,84 -332.527,34 -414.179,45 -588.336,43 B. Geschäftsverlauf und Lage des Betriebszweiges Wasserversorgung 1. Geschäftsverlauf Die Umsatzerlöse sind um TEUR 340 auf TEUR 3.472 gestiegen. Die Absatzmengen blieben nahezu unverändert. Hervorgerufen wurde die Verbesserung insbesondere durch die Preiserhöhung von EUR 1,02/cbm auf EUR 1,12/cbm sowie die Anhebung der Grundgebühr um Anlage 4, Seite 2 von 13 durchschnittlich 18 %. Im Einzelnen werden die Umsatzerlöse unter Abschn. C. 5 wiedergegeben. Die anderen aktivierten Eigenleistungen sind auf Grund des niedrigeren Investitionsvolumens gesunken. Der Anstieg der anderen betrieblichen Erträge ist insbesondere beeinflusst durch höhere Materialverkäufe (+ TEUR 27) und sich erstmalig ganzjährig auswirkende Personalkostenerstattungen (+ TEUR 38). Der Materialaufwand hat sich u. a. durch gestiegene Wasserbezugskosten (TEUR 32) erhöht. Die Wasserbezugsmenge belief sich auf cbm 2.232.325 (i. Vj.: cbm 2.222.548). Neben der höheren Bezugsmenge und Preissteigerungen wirkte sich das Wasserentnahmeentgelt von EUR 0,048/cbm erstmalig ganzjährig aus. Der Materialverbrauch ist bedingt durch ein niedrigeres Investitionsvolumen um TEUR 56 zurückgegangen. Die Unterhaltungsaufwendungen für Rohrnetz, Hausanschlüsse, Hydranten und Wassermesser weisen gegenläufige Entwicklungen auf; sie sind jedoch in der Summe um TEUR 14 gesunken. Vor diesem Hintergrund stieg der Rohertrag gegenüber dem Vorjahr um TEUR 327 auf TEUR 2.441. Die Personalaufwendungen sind um TEUR 46 auf TEUR 779 angestiegen. Sie sind insbesondere beeinflusst durch die Zuführung zur Altersteilzeit-Rückstellung in Höhe von TEUR 26. Ferner wirkten sich die Veränderungen der Urlaubs-, Überstunden-, Jubiläums- und interne Jahresabschlusskosten-Rückstellung aufwandserhöhend aus. Zum Beschäftigtenstand verweisen wir auf unsere Ausführungen unter C. 6. Die Abschreibungen sind investitionsbedingt und aufgrund geänderter Nutzungsdauern gestiegen. Der Anstieg der Betriebsaufwendungen ist vor allem auf die ungekürzte Konzessionsabgabe (TEUR 367; i. Vj.: gekürzt auf TEUR 175) zurückzuführen. Die einzelnen Positionen der Verwaltungsaufwendungen entwickelten sich gegenläufig, insgesamt sind sie leicht angestiegen. Aufgrund der dominierenden Ertragssteigerungen konnte ein um TEUR 108 auf TEUR 619 gestiegenes Betriebsergebnis erzielt werden. Auf das Zinsergebnis wirkten sich Darlehensaufnahmen in 2004 erstmalig ganzjährig aus. Das periodenfremde Ergebnis ist insbesondere bestimmt durch die geänderte Ermittlung der Beihilfe-Rückstellung (TEUR 73), durch Konzessionsabgabe für Vorjahre (TEUR 72) sowie Verluste aus Anlagenabgängen (TEUR 21). Die periodenfremden Erträge (TEUR 49) - davon entfallen TEUR 30 auf Zuschreibungen - konnten die Aufwendungen nicht kompensieren. Unter Einbeziehung von Betriebs-, Zins- und periodenfremdem Ergebnis ergibt sich ein Jahresgewinn von TEUR 199 (i. Vj.: TEUR 166). Innerhalb des Investitionssektors liegt das Gewicht auf der Fortsetzung von Sanierungen im Leitungsnetz mit dem Ziel, eine weitgehende Überalterung zu vermeiden. Das im Berichtsjahr durchgeführte Volumen übersteigt den Ansatz im Wirtschaftsplan um 6,0 %. Anlage 4, Seite 3 von 13 Der erwirtschaftete Gewinn soll insbesondere zur Stärkung der Eigenfinanzierung und somit dem Eigenkapital zugeführt werden. Hierdurch wird den Anforderungen nach § 10 Abs. 3 EigVO NW 1988 entsprochen, wonach aus dem Jahresgewinn für die technische und wirtschaftliche Fortentwicklung des Betriebes Rücklagen gebildet werden sollen. Dem entspricht auch die Verwendung des Jahresgewinns zur Kapitalstärkung des Betriebszweigs Hallenbad. Die Lage des Betriebes im Berichtsjahr wird nachfolgend verdeutlicht durch: 2.1 2.2 2. Erfolgsrechnung Darstellung der Vermögens- und Kapitalverhältnisse einschließlich Liquiditätsübersicht Lage des Betriebes Die nachfolgende, aus Anlage 2 entwickelte Erfolgsrechnung macht die Gesamtentwicklung des Betriebes deutlich und stellt dazu im Vergleich die Zahlen des Vorjahres gegenüber. 2.1 Erfolgsrechnung 2005 TEUR Umsatzerlöse Andere aktivierte Eigenleistungen Gesamtleistung Materialaufwand Rohertrag Andere betriebliche Erträge Betriebsertrag Personalaufwand Planmäßige Abschreibungen Betriebsaufwendungen Verwaltungsaufwendungen Gewinnunabhängige Steuern Betriebsergebnis Zinsergebnis Ordentliches Unternehmensergebni Periodenfremdes Ergebnis Jahresergebnis 3.472 350 3.822 -1.381 2.441 240 2.681 -779 -571 -435 -274 -3 -2.062 619 -294 325 -126 199 % 90,8 9,2 100,0 -36,1 63,9 6,3 70,2 -20,4 -14,9 -11,4 -7,2 -0,1 -54,0 16,2 -7,7 8,5 2004 TEUR 3.132 399 3.531 -1.417 2.114 172 2.286 -733 -543 -227 -269 -3 -1.775 511 -277 234 -68 166 % 88,7 11,3 100,0 -40,1 59,9 4,9 64,8 -20,8 -15,4 -6,4 -7,6 -0,1 -50,3 14,5 -7,8 6,7 Veränderung TEUR 340 -49 291 36 327 68 395 -46 -28 -208 -5 0 -287 108 -17 91 -58 33 2.2 Die Vermögens- und Kapitalverhältnisse Die unter betriebswirtschaftlichen Aspekten aufbereiteten Bilanzwerte verdeutlichen die Entwicklung von Vermögen und Kapital wie folgt: Anlage 4, Seite 4 von 13 Aktiva Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Anlagevermögen Langfristige Forderungen des Umlaufvermögens Vorräte Liefer- und Leistungsforderungen Forderungen gegen andere Betriebszweige Forderungen gegen die Stadt/ andere Eigenbetriebe Sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten Flüssige Mittel Umlaufvermögen Passiva Stammkapital Allgemeine Rücklage Gewinn Empfangene Ertragszuschüsse/ Investitionszuschüsse Eigenkapital Andere langfristige Rückstellungen Langfristige Bankdarlehen Langfristiges Fremdkapital Übrige Rückstellungen Kurzfristige Bankschulden Lieferantenverbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber anderen Betriebszweigen Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt/anderen Eigenbetrieben Sonstige Verbindlichkeiten Kurzfristiges Fremdkapital 31.12.2005 TEUR % 31.12.2004 TEUR % Veränderung TEUR 102 13.640 13.742 0,7 88,2 88,9 11 13.261 13.272 0,1 87,4 87,5 91 379 470 5 152 829 0,0 1,0 5,4 3 163 652 0,0 1,1 4,3 2 -11 177 41 0,3 446 2,9 -405 6 0,0 238 1,6 -232 60 619 1.707 15.454 0,4 4,0 11,1 100,0 91 309 1.899 15.174 0,6 2,0 12,5 100,0 -31 310 -192 280 31.12.2005 TEUR % 31.12.2004 TEUR % Veränderung TEUR 767 1.115 199 5,0 7,2 1,3 767 1.115 166 5,1 7,3 1,1 0 0 33 4.124 6.205 270 5.590 5.860 118 487 181 26,7 40,2 1,7 36,2 37,9 0,8 3,1 1,2 4.177 6.225 172 6.061 6.233 129 466 152 27,5 41,0 1,1 40,0 41,1 0,9 3,1 1,0 -53 -20 98 -471 -373 -11 21 29 2.220 14,4 1.562 10,3 658 50 333 3.389 15.454 0,3 2,1 21,9 100,0 23 384 2.716 15.174 0,1 2,5 17,9 100,0 27 -51 673 280 Anlage 4, Seite 5 von 13 Das Anlagevermögen veränderte sich im Einzelnen wie folgt: 31.12.2005 TEUR Investitionen Zuschreibungen Abschreibungen Abgänge 31.12.2004 TEUR 1.032 30 1.062 -571 -21 470 1.141 0 1.141 -543 -10 588 Der Investitionszugang setzt sich zusammen aus: TEUR Immaterielle Vermögensgegenstände Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen Sachanlagen Verteilungsanlagen - Leitungsnetz - Hausanschlüsse - Messeinrichtungen Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau TEUR 5 501 302 10 813 31 183 1.032 Die Finanzierung der gesamten langfristig gebundenen Vermögenswerte von TEUR 13.747 (i. Vj.: TEUR 13.275) stellt sich an den letzten beiden Bilanzstichtagen wie folgt dar: 31.12.2005 % Wirtschaftliches Eigenkapital Bauzuschüsse = nichtrückzahlbares Kapital Fremdkapital, langfristig Fremdkapital, kurzfristig 3. 15,1 30,0 45,1 42,6 12,3 100,0 31.12.2004 % 15,4 31,5 46,9 47,0 6,1 100,0 Die Liquidität Die Liquidität hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 865 verschlechtert. Den kurzfristigen Forderungen, Vorräten, flüssigen Mitteln und Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 1.707 (i. Vj.: TEUR 1.899) standen gleichfristige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.389 (i. Vj.: TEUR 2.716) gegenüber, so dass die Unterdeckung TEUR 1.682 beträgt (i. Vj.: Unterdeckung TEUR 817). Anlage 4, Seite 6 von 13 C. Die wirtschaftliche Entwicklung wesentlicher Bilanzzahlen sowie der Gewinn- und Verlustrechnung im Einzelnen: 1. Änderungen im Bestand der Grundstücke und grundstücksgleichen Rechte Veränderungen in den Grundstücksbeständen gegenüber dem Vorjahr beschränken sich auf die Zuschreibungen. 2. Änderungen im Bestand, Leistungsfähigkeit und Ausnutzungsgrad der wichtigsten Anlagen im Bestand der Betriebsanlagen Restbuchwerte I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Software und Bestandspläne 2. Baukostenzuschüsse II. Sachanlagen 1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 2. Verteilungsanlagen a) Leitungsnetz b) Hausanschlüsse c) Messeinrichtungen 3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Stand 31.12.2005 TEUR Stand 31.12.2004 TEUR 102 0 102 11 0 11 301 288 10.683 2.470 28 13.181 83 75 13.742 10.334 2.334 26 12.694 86 193 13.272 Anlage 4, Seite 7 von 13 b) Leistungs-/Ausnutzungsgrad Die technischen Betriebsmittel waren am: 31.12.2005 Rohrnetz 40 mm 50 mm 60 mm 65 mm 80 mm 100 mm 125 mm 150 mm 175 mm 200 mm 250 mm 300 mm 400 mm 500 mm Absperrschieber Hydranten Hausanschlüsse Wasserzähler (Hauswasserzähler) Verbundzähler (QN 40; QN 60; QU 150) Versorgte Einwohner* Anschlussdichte 992 2.082 100 2.366 49.159 111.978 4.565 35.956 5.069 16.790 3.986 591 7.418 1.523 242.575 31.12.2004 m m m m m m m m m m m m m m m 992 2.082 100 2.366 49.505 111.452 4.565 35.956 5.069 16.790 3.986 591 7.418 1.523 242.395 3.176 Stck 2.152 Stck 12.177 Stck 12.177 Stck 49 Stck 42.113 Pers* 19,9 m m m m m m m m m m m m m m m m 3.143 Stck 2.124 Stck 12.010 Stck 12.010 Stck 48 Stck 42.141 Pers* 20,2 m _______ *) Lt. Einwohnerstatistik der Stadt Erftstadt Der Wasserverbrauch und der Wasserverlust werden wie folgt aufgezeichnet: 2005 m³ Wasserabgabe (einschließlich Spülwasser) Wasserbezug Wasserverlust Wasserverluste in % vom Bezug 2.037.722 2.232.325 194.603 8,72 2004 m³ 2.037.581 2.222.548 184.967 8,32 Anlage 4, Seite 8 von 13 3. Stand der Anlagen im Bau und die geplanten Investitionen Im Bau befindliche Anlagen TEUR Bestandspläne Liblar, Köttingen, Dimerzheim, Lechenich Ingenieurleistungen Sanierung 2005: Richardstr./Hildegardweg/Kilianstr. Ricardstr. E.-Lechenich (Bauleistungen) 65 1 9 75 Für das Jahr 2006 sind folgende Maßnahmen geplant: TEUR Baumaßnahmen 25 Aufschließung neuer Baugebiete z. Zt. nicht baureif Lechenich BP 140/141 Gymnich An der Johannisbrücke Balkhausener Straße ab Ellernstraße Liblar Brühler Straße Kierdorf Drieschstraße In den Barbenden Sonstige Verteilungsanlagen Hausanschlussanlagen neu Wassermesser neu Wasserleitungskataster Sonstige gemeinsame Betriebsanlagen 4. 100 60 150 100 110 65 170 50 50 60 940 Die Entwicklung des Eigenkapitals und der Rückstellungen a) Eigenkapital Stand 01.01.2005 EUR Stammkapital Allgemeine Rücklage Zweckgebundene Rücklage Gewinn 766.937,82 1.015.623,12 99.030,41 165.974,20 2.047.565,55 Zugang Abgang EUR EUR 0,00 0,00 0,00 198.914,99 198.914,99 0,00 0,00 0,00 165.974,20 165.974,20 Stand 31.12.2005 EUR 766.937,82 1.015.623,12 99.030,41 198.914,99 2.080.506,34 Anlage 4, Seite 9 von 13 b) Sonderposten für Investitionszuschüsse Es handelt sich um Zahlungen der Abnehmer als Zuschuss für Betriebsleistungen gem. § 22 Abs. 3 EigVO NW 1988, die ab dem 01. Januar 2003 auf Grund steuerrechtlicher Vorschriften als Sonderposten ausgewiesen werden und entsprechend der Nutzungdauer des korrespondierenden Leitungsnetzes oder Hausanschlusses über die Dauer von 33,33 oder 25 Jahren aufgelöst werden. Im Jahr des Zugangs wird unterstellt, dass die Zuschüsse in der Mitte des Jahres geleistet wurden. Entwicklung: 2005 Baukostenzuschüsse EUR Stand 01.01. Zugang Umbuchung Einzelwertberichtigungen Abgang Auflösung Herabsetzung Einzelwertberichtigungen Stand 31.12. 312.877,96 189.530,88 502.408,84 0,00 2.299,65 12.339,37 0,00 487.769,82 2005 Hausanschlusskosten EUR 269.167,91 147.057,54 416.225,45 -26.374,87 4.048,23 12.672,71 4.500,00 377.629,64 2005 Insgesamt EUR 582.045,87 336.588,42 918.634,29 -26.374,87 6.347,88 25.012,08 4.500,00 865.399,46 c) Ertragszuschüsse Es handelt sich um die Zahlungen der Abnehmer als Zuschuss für Betriebsleistungen gem. § 22 Abs. 3 EigVO NW 1988. Entwicklung: Stand 01.01. Umbuchung Einzelwertberichtigung Abgang Auflösung Stand 31.12. 2005 EUR 3.594.892,57 26.374,87 3.621.267,44 2.146,91 360.936,23 3.258.184,30 Die Ertragszuschüsse der Abnehmer werden gem. § 22 Abs. 3 EigVO NW 1988 als Vorschüsse auf zukünftige Betriebsleistungen dieser Position zugeführt und mit 5 % p. a. als Ertrag in die Gewinn- und Verlustrechnung übernommen. Anlage 4, Seite 10 von 13 d) Rückstellungen 31.12.2005 EUR da) Pensionsrückstellung db) Steuerrückstellungen dc) Sonstige Rückstellungen 0,00 0,00 388.591,67 31.12.2004 EUR 0,00 0,00 301.573,87 zu da) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Für die bei den Stadtwerken der Stadt Erftstadt insgesamt beschäftigten Mitarbeiter mit Beamtenstatus werden auf Beschluss der Werkleitung keine Pensionsrückstellungen gebildet. Grundlage dieser Handhabung bildet die gesetzliche Regelung, nach der für erworbene Anwartschaften vor dem 01.01.1987 keine Rückstellungen zwingend zu bilden sind. In diesen Fällen können Rückstellungen jedoch freiwillig gebildet werden, worauf verzichtet wird. zu db) Steuerrückstellungen waren nicht zu bilden. zu dc) Die sonstigen Rückstellungen zeigen folgende Entwicklung: Stand 01.01.2005 EUR Jahresabschluss-/ Steuerberatungskosten Beihilfe für Beamte Altersteilzeit Übrige Rückstellungen 67.513,41 169.678,00 0,00 64.382,46 301.573,87 Inanspruchnahme EUR 62.569,29 0,00 0,00 54.955,88 117.525,17 Auflösung Zuführung EUR EUR 4.541,12 0,00 0,00 202,58 4.743,70 54.203,00 72.630,00 25.954,17 56.499,50 209.286,67 Stand 31.12.2005 EUR 54.606,00 242.308,00 25.954,17 65.723,50 388.591,67 Anlage 4, Seite 11 von 13 5. Die Umsatzerlöse - mittels einer Mengen- und Tarifstatistik des Berichtsjahres im Vergleich mit dem Vorjahr Zusammensetzung: cbm a) Wasserverkauf Verkauf an Dritte Eigenverbrauch Stadtwerke für Gebäude Absatz an Stadt - Büros, Schulen etc. - Mietshäuser u. a. Ableseverschiebung Standrohre (Bauwasser) b) Grundgebühr c) Auflösung passivierter Ertragszuschüsse und Sonderposten Investitionszuschüsse 2005 EUR/ cbm EUR cbm 2004 EUR/ cbm EUR 1.922.721 1,12 2.153.606,80 1.901.344 1,02 1.939.369,85 25.978 1,12 29.095,36 29.445,00 1,02 30.033,90 41.086 22.647 2.012.432 -1.133 2.011.299 1,01 1,12 41.617,37 25.364,64 2.249.684,17 20.059,43 2.269.743,60 38.039 19.337 1.988.165 32.099 2.020.264 0,92 1,02 34.995,88 19.723,74 2.024.123,37 32.688,75 2.056.812,12 6.423 2.017.722 1,12 7.194,18 2.276.937,78 809.531,92 4.117,00 2.024.381 1,02 4.199,20 2.061.011,32 683.799,49 385.948,31 3.472.418,01 387.113,93 3.131.924,74 Anlage 4, Seite 12 von 13 6. Der Personalaufwand Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen: a) Löhne und Gehälter b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung zu a) Löhne und Gehälter Löhne Gehälter Angestellte/ Beamtenbezüge Zuführung zur Altersteilzeit-Rückstellung Veränderung Urlaubs-/Überstunden-/Jubiläums-/Interne Jahresabschlusskosten-Rückstellung zu b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung Soziale Abgaben Arbeiter/Angestellte Zusatzversorgungskasse Arbeiter/Angestellte/Beamte Berufsgenossenschaft Beihilfen/Nebenkosten Personalstatistik: Anzahl der Mitarbeiter Arbeiter Angestellte Beamte 7. 2005 EUR 2004 EUR 601.310,14 554.755,06 250.237,19 851.547,33 237.516,14 792.271,20 2005 EUR 2004 EUR 356.766,47 207.309,50 25.954,17 346.741,96 213.026,10 0,00 11.280,00 601.310,14 -5.013,00 554.755,06 2005 EUR 2004 EUR 111.175,66 47.677,64 5.154,84 86.229,05 250.237,19 111.770,37 39.639,60 5.000,92 81.105,25 237.516,14 2005 2004 11,25 4,48 0,86 16,59 10,25 4,61 0,86 15,72 Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Wirtschaftsjahres eingetreten sind Vorgänge, über die nicht bereits berichtet wurde, haben sich nicht ergeben. 8. Die voraussichtliche Entwicklung Die positive Ertragslage wird sich auch im Folgejahr fortsetzen. Die Planrechnung ist von folgenden Eckwerten geprägt: 1. Der Wasserpreis von EUR 1,12 sowie die Wasserzählergrundgebühren bleiben unverändert. Anlage 4, Seite 13 von 13 2. Unter Berücksichtigung einer ungekürzt zu zahlenden Konzessionsabgabe von EUR 372.000,00 wird der Jahresgewinn des Betriebszweiges voraussichtlich EUR 230.000,00 betragen. Die Rohrnetzabteilung des Betriebszweiges Wasserversorgung wird seit 1995 intern wie eine Firma mit Auftragsvergaben und Rechnungsstellung geführt. Bis 2005 wurden Rohrnetzabteilung und Wasserversorgung in von einander unabhängigen Buchungskreisen geführt. Seit 2006 werden Aufwendungen und Erträge in einem Buchungskreis mit Hilfe von Kostenstellen zugeordnet. Erftstadt, den 28. Juli 2006 (Bösche) Erster Betriebsleiter/Werkleiter (Klinkhammer) Betriebsleiter/Techn. Werkleiter