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Infotext (Anlage zum TOP I.12 Rat 10.02.2009 18.00 Uhr)

Daten

Kommune
Pulheim
Größe
6,6 MB
Datum
10.02.2009
Erstellt
03.06.09, 21:44
Aktualisiert
03.06.09, 21:44

Inhalt der Datei

t1:ry':.i91 | rt 200805 GKS Manuskript projektvorstellung Rat Stadt Pulheiml0 Februar 2009 BV Guidelplatz Sehr geehrter Bürgermeister Dr. Morisse, sehr geehrte Ratsmitglieder, sehr geehrte Bürger, heute stelle ich Ihnen die Planung für den Guidelplatz in Brauweiler vor. Dieser Platz ist mir gut bekannt. Bevor ich mein Büro in Horrem gründete, wohnte ich für einige Jahre in Dansweiler. Kurz ein paar worte zur städtebaulichen Entwicklung: gab Die ersten mir bekannten Planungen liegen bereits einige Zeit zurÜck. Es eine erste planung des Architekten Böhm, die aber nur ansatzweise realisiert wurde. 2001 gab es einen Wettbewerb zu diesem Bereich, den das Atelier Fritschi aus Düsseldorf gewann. Dieses Konzept war Basis für den bestehenden Bebauungsplan' Das Büro Wohlers entwickelte auf dieser Grundlage eine Planung mit dem Schwerpunkt Wohnungsbau / Büro / Gewerbe' Im lahr 200g interessiert sich die Gold-Kraemer-stiftung für diesen Platz' Das ist der Wendepunkt zur Konkretisierung der Baumaßnahme' r Anlage zu TOP I /( wir haben hier in NRW viele interessante hochkarätige Künstler, die leider nicht in der Lage sind von ihrer Kunst zu leben. Die Gold-Kraemer-Stiftung möchte an diesem Ort auf ca. der Hälfte der Wohnfläche Künstlerwohnungen mit Atelierbereichen einrichten. Die andere Hälfte soll frei vermietbar sein. Alle Wohnungen werden barrierefrei erstellt - einige auch rollstuhlgeeignet. Die Erdgeschossflächen werden komplett gewerblich genutzt' Das gesamte Baugebiet wird mit einer Tiefgarage für notwendige Stellplätze unterbaut. wir gehen z. zt. von einer Gewerbefläche von ca. 1900 qm, 20 frei vermietbaren wohnungen und 25 Künstlerwohnungen aus und ca. L57 Stellplätzen in der Tiefgarage. Dass sich die Gold-Kraemer-Stiftung am Guidelplatz engagiert, ist ein Glücksfall. Das Engagement der Gold-Kraemer-Stiftung am Guidelplatz steht in der geistigen Tradition des Ortes, in der Tradition des sozialen Engagements der Klöster und der Tradition der Kirche als Förderin der Künste und Hauptauftraggeberin für Malerei, Skulptur- und Goldschmiedekunst bis zur Neuzeit. ffj3!:.:''-':l: Zusammen mit dem neuen Bau des Schaumagazins auf dem Abteigelände wird die Mitte Brauweilers an Bedeutung und städtebaulicher Qualität gewinnen. Sie sehen hier eine Übersicht des Baugebietes mit den fünf Baufeldern. iii--== ;,t..;:... llr Baufeld lund 5 sind für die Künstlerateliers vorbehalten. Auf den Baufeldern 2,3, und 4 sollen die frei vermietbaren wohnungen entstehen. Die Zufahrt zur Tiefgarage erfolgt von der Kaiser-otto-straße über Baufeld 3. J // Anlape er,r TOP Zum Verständnis der Lage hier eine Überlagerung der Planung mit dem Bestand i;4t iü ii:: ,-"{'. , *|' *. ,* ",-,**:_j, ,li1 . t_ ..1 :.,:! ,,w r:1r;,.r'tr' : rir '-'l'1,+ U.nl:, ',r ": .'': r-" -i.;,ffi +il Collage der gePlanten Gebäude Hier der Guidelplatz mit einem Kopfbau am Ende der langgestreckten Platzfläche und dem ruhig durchgegliederten Baukörper 5 mit Arkaden, der die nördliche Platzseite begrenzt. Aus einem frühen Planungsstand ein Blick in die andere Richtung ) U SHs:-::":91 r rz Und hier noch eimal eine Gesamtansicht auf den Platz aus dem Torbogen der Abtei heraus gesehen. Zu unserer Architektur eine kurze Erläuterung: für den Bauteil 5 wird in großen Teilen Tuffstein verwand. Wir finden dieses Material an der Abtei; Tuffstein ist aber auch das Material der Stadt, des Profanbaus bis zur Neuzeit (Maritim-Hotel, Gürzen ich ) u nd der Museen (Wallraf-Richa rtz-Museu m), ebenso fallen einem dazu die Speichergebäude am Rheinauhafen und die Universität-Köln ein. Der Kopfbau mit weiteren Künstlerwohnungen erhält an der Stirnfläche ebenfalls eine Natursteinfassade' Die übrigen Fassadenflächen werden überwiegend mit Ziegeln gestaltet und in geringeren Teilen als Putzflächen ausgebildet' Die Farbigkeit und Struktur der Fassaden soll auf den historischen Ort Bezug nehmen. Zusammengefasst: Die Formfindung der Baukörper entwickelt sich aus den Nutzungen, zusammengehalten wird das Ensemble durch das vereinende Band des Materials und der Farbigkeit der Umgebungsarchitektur Material verbindet und Form individualisiert. Jetzt zeige ich noch einige Ansichten und Pläne zu den einzelnen Gebäuden und erläutere diese kurz...' Aniase zu TCIP Haus V-Süd-Ost Ansich Haus V-EG - hier soll ein mittelgroßer Filialist (800qum) i /1 Anlage t*i*-*"'*'W I Haus V-Obergeschoss beisPielhaft tr/firbülvffi ülF& Haus V Schnittschema tBufi) Schnittschema Baufeld V zLr TOF f ,fZ Anlage au -i"OP Haus Haus I Ostansicht II Ostansicht ! T- /1 ol]t?::" r;-": J /Z Haus III Ansichtem Haus IV Ansichten Schlussfoto einblenden Anlage zu TOp Ich versichere Ihnen, das Projekt weiterhin engagiert zu bearbeiten. Zum Schluss möchte ich mich auch für die Unterstützung des Stadtplanungsamtes und des Immobilienmanagements bedanken. TZZ