Allgemeine Vorlage (Situationsbericht GGS Kall)

Daten

Kommune
Kall
Größe
136 kB
Datum
20.02.2018
Erstellt
15.02.18, 09:47
Aktualisiert
15.02.18, 09:47
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Inhalt der Datei

GEMEINSCHAFTSGRUNDSCHULE KALL Auelstraße 31  53925 Kall  Tel.: 02441 / 5109  Fax: 02441/770884 homepage: ggs-kall.de Schulausschusssitzung der Gemeinde Kall am 20.2.2018 Bericht aus der Gemeinschaftsgrundschule Kall: Seit dem letzten Berichtsdatum ist folgendes zu berichten: Die Schule erlebte ein geregeltes zweites Schulhalbjahr 2016/17 mit - der traditionellen Sitzung zu Weiberfastnacht - Sportprojekten (Selbstbehauptung, Turnen, Tischtennis und Handball) - der Woche der Weltreligionen im vierten Schuljahr mit Besuchen und Kontakten zu Vertretern der katholischen, evangelischen, jüdischen, buddhistischen und muslimischen Kirchen. - der VERA Lernstandserhebung mit Ergebnissen über dem Landesdurchschnitt - einem Präventionsprogramm gegen sexuellen Missbrauch für Klasse 1 und 2 (Tandera-Theater), beziehungsweise 3 und 4 („Mein Körper gehört mir“ mit der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück). - Radfahrtraining der Viertklässler - Besuchstag der zukünftigen Erstklässler aus allen Kindergärten und - einer Sternwanderung der gesamten Schule mit geselligem Abschluss und gemeinsamem Tanz. Am Ende des Schuljahres erfolgte die Verabschiedung der langjährigen Schulleiterin Frau Dobring in den Ruhestand. Mit Beginn des neuen Schuljahres 2017/18 übernahm ich die Schule. Ich fand folgendes vor: - Schülerzahl: 255 in 12 Klassen (Dreizügigkeit) - Offene Ganztagsschule mit 27 Anmeldungen für die Übermittagsbetreuung und 110 Anmeldungen für die Betreuung bis 16 Uhr. - Zwei der Klassen, eine erste und eine zweite, sind als sogenannte Ganztagsklassen mit zusätzlichen Kräften aus dem Ganztag ab 10 Uhr ausgestattet. - An der Schule arbeiten neben 16 Lehrerinnen noch 2 Sonderpädagoginnen (zugeteilt den Jahrgängen 1/2 und 3/4), sowie 2 Sozialpädagoginnen (die sich eine Stelle teilen). - Im Ganztag sind 6 pädagogische Fachkräfte beschäftigt. - 3 Bundesfreiwilligendienstler unterstützen die Schule für das ganze Schuljahr. - Die Lehrerzuweisung war ausreichend, um den Unterricht in der Maximalstundenzahl zu erteilen und Förderangebote laufen zu lassen. Der Krankenstand ist bisher gering. Zur pädagogischen Situation der Schule: Die Schule verfügt über pädagogische Konzepte zur Förderung uvm. Die drei Parallelklassen arbeiten eng zusammen, beraten sich gegenseitig und ermöglichen individuelle Förderung. Die Sonderpädagoginnen und die Sozialpädagoginnen sind in multiprofessionelle Teams gut eingebettet. Die tiergestützte Pädagogik wird noch mit Hilfe dreier Schulhunde durchgeführt. Die Sozialpädagoginnen arbeiten mit dem Trainingsraumprinzip. Die Sprachförderung für Kinder von Geflüchteten wird nicht nur durch besonderen Förderunterricht geleistet, sondern auch durch Sprachpaten zusätzlich unterstützt. Zur Situation der OGATA (offenen Ganztagsschule): Trotz Wunsch nach rechtzeitiger Anmeldung gab es noch ein paar Nachläufer, so dass schließlich 110 Kinder im Ganztag aufgenommen werden konnten. Die Kinder werden in 4 Gruppen betreut. Hinzu kommen 27 Kinder, die bis 13.30 Uhr betreut werden, auf diese Gruppen aufgeteilt sind, und teilweise am Mittagessen teilnehmen. Das Essen wird im Haus zubereitet. Aufgrund der erfreulichen Tatsache, dass so viele Kinder am Ganztag teilnehmen ist die Küche entsprechend aufzurüsten. Da die Kinderzahl zum nächsten Schuljahr voraussichtlich weiterhin steigen wird, ist hier auf Grund der Auflagen des Gesundheitsamtes dringend eine Lösung zu finden. Die Finanzverwaltung der OGATA geschieht an unserer Schule durch den Förderverein, besonders durch die Geschäftsführerin Frau Crombach. Den Vorsitz hat zum Schuljahr 2017/2018 Frau Dobring übernommen. Die Erzieherinnen, auch die, die dem Unterricht der Ganztagsklassen beiwohnen, werden vom Förderverein finanziell übernommen. Die OGATA bietet neben der täglichen Lernzeit ein buntes Programm an Angeboten (Spiel, Fußball, Badminton, Psychomotorik, Selbstbehauptung, Kunst und Basteln, Kochen und Backen, Nähen, Tanz, Computer, Lesen, Theater ), teilweise unterstützt von externen Kräften. Eindruck: - Durch die eigene Herstellung hat das Essen eine besonders hohe Qualität. Es schmeckt „wie bei Muttern“. Kein Kind beklagt sich über das Essen. - Die Kinder nutzen begeistert die vielfältigen Angebote. - Durch den Einsatz von Lehrern in der Lernzeit besteht ein enger Kontakt zwischen Vor- und Nachmittagsmitarbeitern. Folgendes könnte bzw. sollte meiner Ansicht nach optimiert werden: - An der ein oder anderen Stelle des Gebäudes besteht Renovierungsbedarf. Insbesondere die Sanitäranlagen sind veraltet und werden sehr ungern, oftmals nur im äußersten Notfall von den Kindern genutzt. Die an sich sehr einladende Eingangshalle ist im Winter so zugig, dass sie leider nur selten in Anspruch genommen wird. - Die Schule benötigt eine Sprechanlage (auch für den Amokfall) und eine technische Aufrüstung für die Digitalisierung (Leitungen, WLAN). - Das pädagogische Konzept benötigt für Fördermaßnahmen oder Beratungssowie Teamgespräche weitere Räume. Fachräume wurden aufgrund dringenden Bedarfs an die OGATA abgegeben (kein Musikraum, kein Werkraum mehr vorhanden). Aufgrund der hohen Kinderzahl, die aller Voraussicht nach zum neuen Schuljahr weiterhin steigen wird, benötigt die OGATA ebenfalls dringend weitere Räumlichkeiten. Die Inanspruchnahme eines Schulbauberaters macht Hoffnung, das Raumkonzept in naher Zukunft zu optimieren. Seit Oktober gab es drei Treffen mit ihm, in denen er mit einer Arbeitsgruppe aus Lehrern, OGATA, Eltern und Gemeinde aus der Sichtung des pädagogischen Konzepts ein Raumkonzept entwickelte. In naher Zukunft wird auch die Machbarkeitsprüfung, die der Bauberater mit Herrn Schatten (Bauamt) durchführt, beendet sein. Besondere Aktivitäten im ersten Halbjahr waren: - Einschulungsfeier für die neuen Erstklässler mit Theatervorführung der OGATA-Kinder - Sportprojekte in Tischtennis, Handball und Selbstverteidigung - Teilnahme an den Waldjugendspielen - Englisches Theater zur Weihnachtszeit - Besuch der Schulrätin zur Schulentwicklungsplanung mit der Steuergruppe - Rechtschreibscreening in Zusammenarbeit mit der UNI Münster - Workshops mit dem Schulplaner - ein Theaterstück einer Klasse für die ganze Schule - gemeinsames Adventssingen zu jedem Advent und die große Karnevalssitzung in 2018! Annemarie Wall (Schulleiterin), im Februar 2018