Daten
Kommune
Nettersheim
Größe
160 kB
Datum
06.03.2018
Erstellt
28.02.18, 09:00
Aktualisiert
28.02.18, 09:00
Stichworte
Inhalt der Datei
GEMEINDE NETTERSHEIM
DER BÜRGERMEISTER
SFB III -
Vorlage 919 /X.L.
Datum: 27.02.2018
An den
Ausschuss für Forst- und Landwirtschaft
Sitzungstag:
06.03.2018
zur Beratung in öffentlicher Sitzung
Bezeichnung des Tagesordnungspunktes:
Sturm Burglind und Orkan Friederike
hier: Sachstandsbericht
Die Vorlage berührt nicht den Etat des lfd. Haushaltsjahres.
Die Vorlage berührt den Etat auf der Ertrags- und/oder Einzahlungsseite.
Die Vorlage berührt den Etat auf der Aufwands- und /oder Auszahlungsseite
Mittel stehen haushaltsrechtlich zur Verfügung.
Mittel sollen über-/außerplanmäßig bereitgestellt werden
Deckungsvorschlag:
Es entstehen Folgekosten – siehe anliegende Folgekostenberechnung.
Anlagen:
Ja
Nein
2
Beschlussvorschlag:
Der Ausschuss für Forst- und Landwirtschaft nimmt die Ausführungen zum Sturm
Burglind und Orkan Friederike zur Kenntnis.
Begründung:
Nachdem am 03.01.2018 das Sturmtief Burglind für die ersten Sturmschäden im
Frühjahr 2018 gesorgt hatte, war am 18.01. der Sturm „Friederike“ einer der
stärksten Stürme in Deutschland seit dem Orkan „Kyrill“ im Frühjahr 2007.
Der Wintersturm Friederike war vor allem über dem Westen, Norden und die Mitte Deutschlands hinweggezogen und hatte große Schäden verursacht. Der Orkan
erreichte in Thüringen Spitzengeschwindigkeiten von knapp 138 Kilometern pro
Stunde. Auf dem Brocken im Harz wurden 203 Kilometer pro Stunde gemessen.
Bei Betrachtung der forstlichen Sturmschäden in NRW hat es beim Sturm Friederike die Kommunen in Ostwestfalen schwer getroffen. Nach einer Abfrage des
Gemeindewaldbesitzerverbandes wurden zum 02.02.2018 folgende Sturmschäden seitens der Kommunen gemeldet:
Nadelholz insgesamt:
244.215 fm
311 ha
Stammholz
Flächenwürfe
Laubholz insgesamt:
13.990 fm
6,2 ha
Flächenwürfe
Die Verteilung der Sturmschäden der einzelnen Kommunen sind der Anlage 1 zu
dieser Vorlage zu entnehmen (s. Anlage 1).
Im Gemeindewald Nettersheim werden die gemeldeten Sturmschäden wie folgt
eingeschätzt:
Nadelholz insgesamt:
1.500 fm
3 ha
Flächenwurf
Laubholz insgesamt:
150 fm
0 ha
Flächenwürfe
Zum Vergleich ist in der Anlage 2 die Bilanz des Orkans Kyrill an Sturmschäden
im Kommunalwald aufgeführt (s. Anlage 2).
3
Mit einem Sturmanfall von 2,6 Mio. Festmetern Sturmholz sowie 5.175 ha Flächenwürfe allein im Kommunalwald NRW hatte der Sturm Kyrill eine andere
Tragweite für den Holzmarkt und den Waldbau.
Bezogen auf den Gemeindewald ist davon auszugehen, dass die angefallenen
Mengen bis Ende des zweiten Quartals im Rahmen der bestehenden Holzlieferungen abfließen.
Trotz der hohen Sturmschäden in Thüringen und Niedersachsen, insbesondere im
Harz, wird derzeit nicht davon ausgegangen, dass es zu einem nennenswerten
Preisverfall beim Holzverkauf in der Region Eifel kommen wird.
gez. Pracht
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Bürgermeister