Daten
Kommune
Nettersheim
Größe
150 kB
Datum
03.07.2018
Erstellt
07.06.18, 09:03
Aktualisiert
07.06.18, 09:03
Stichworte
Inhalt der Datei
GEMEINDE NETTERSHEIM
DER BÜRGERMEISTER
FB III - Cr
Vorlage 975 /X.L.
Datum: 07.06.2018
An den
Entwicklungs-, Planungs-, Bau- und Umweltausschuss
Sitzungstag:
12.06.2018
Haupt- und Finanzausschuss
Sitzungstag:
26.06.2018
Gemeinderat
Sitzungstag:
03.07.2018
zur Beratung in öffentlicher Sitzung
Bezeichnung des Tagesordnungspunktes:
Interkommunales Entwicklungskonzept für die Orte Marmagen,
Nettersheim und Zingsheim
hier: Modernisierung und behindertengerechte Ausstattung Rathaus
Zingsheim
Die Vorlage berührt nicht den Etat des lfd. Haushaltsjahres.
Die Vorlage berührt den Etat auf der Ertrags- und/oder Einzahlungsseite.
Die Vorlage berührt den Etat auf der Aufwands- und /oder Auszahlungsseite
Mittel stehen haushaltsrechtlich zur Verfügung.
Mittel sollen über-/außerplanmäßig bereitgestellt werden
Deckungsvorschlag:
Es entstehen Folgekosten – siehe anliegende Folgekostenberechnung.
Anlagen:
Ja
Nein
2
Beschlussvorschlag:
Der Gemeinderat nimmt den Sachstandsbericht zur Modernisierung und behindertengerechte Ausstattung des Rathauses in Zingsheim zustimmend zur Kenntnis und beschließet – wie in der Begründung zur Vorlage dargestellt - weiter vorzugehen.
Begründung:
In der letzten Sitzungsphase wurde bereits über den Sachstand informiert (siehe
Vorlage 915). Des Weiteren wird in diesem Zusammenhang auf die Vorlagen 583
und 634 verwiesen. Der aktuelle Sachstand stellt sich – wie nachstehend beschrieben – dar:
Das Einwohnermeldeamt sowie die Küche Dachgeschoss neben dem Aufenthaltsraum konnten zwischenzeitlich saniert und fertiggestellt werden. Gleiches gilt für
zwei Büroeinheiten im Dachgeschoss.
Die Büroeinheiten im Obergeschoss, in denen bisher Fachbereich IV untergebracht war, stehen kurz vor der Fertigstellung. Um die Baumaßnahmen dort störungsfrei durchführen zu können, wurden die Büroeinheiten von Fachbereich IV
in das Schulzentrum Nettersheim verlagert. Die bestehende Zwischenwand (Trockenbau) wurde entfernt und anschließend zwei neue Trockenwände gesetzt.
Hierdurch ist es möglich, dort jetzt wieder drei Büroräume (vorher zwei) vorhalten zu können.
Um weiterhin einen möglichst reibungslosen und störungsfreien Verwaltungsbetrieb sicherzustellen zu können, ist vorgesehen, die Büroräume im Rathaus nur
sukzessive zu überarbeiten. Hierbei werden auch notwendige Instandsetzungsmaßnahmen an der Haustechnik (Heizung, Strom, IT) vorgenommen. Als nächstes ist geplant, die drei Büros von Fachbereich II im Obergeschoss zu überarbeiten, wobei gleichzeitig der dort aufgetretene Wasserschaden zu beseitigen ist.
Um eine größtmögliche Flexibilität zu bewahren, ist die Auslagerung von Einheiten auch weiterhin als Option aufrecht zu erhalten, so dass im Haus variierbare
Platzkapazitäten zur Verfügung stehen. Hierdurch soll unter anderem ermöglicht
werden, dass die Nutzung des Sitzungssaales als Büroraum in absehbarer Zeit
aufgelöst werden kann und dort wieder die Sitzungen der Ausschüsse sowie des
Rates stattfinden können.
Im Bereich des Giebels in Richtung Zufahrt Rathaushof wurden die nicht mehr
genutzte Treppe entfernt und die dortige Tür durch ein Fenster ersetzt. Weiterhin
musste das Regenfallrohr im Erdreich erneuert. Dieses war gebrochen, wodurch
Nässe in den Keller eindrang. Um mit der Sanierung der Außenhaut fortfahren zu
können, wurde das Rathaus zwischenzeitlich eingerüstet. Beauftragt wurde bereits das Gewerk Dachwartung, welches in Kürze angegangen wird. Hierbei wird
auch im Bereich des Aufenthaltsraumes im Dachgeschoss ein Dachflächenfenster
eingebaut, welches zur Schaffung einer Entfluchtungsmöglichkeit notwendig ist,
gleichzeitig kann hiermit aber auch die Qualität des Raumes verbessert werden.
Im Rahmen der Dachwartung werden zudem die Gauben in Richtung Rathaushof
komplett überarbeitet und neu abgedichtet. Derzeit sind dort vereinzelte Undichtigkeiten festzustellen.
3
Zu den Gewerken Betonsanierung und Anstreicherarbeiten wurden Ausschreibungen durchgeführt. Es liegen auch entsprechende Angebot vor. Hierzu müssen
jedoch noch Aufklärungsgespräche geführt werden. Es ist aber davon auszugehen, dass diese Aufträge in Kürze erteilt werden können.
Zum notwendigen Sonnenschutz in Richtung Rathaushof wurde bereits auf der
Grundlage einer beschränkten Ausschreibung eine Auftragsvergabe vorgenommen.
Die Glaswand in Richtung Rathaushof passt aufgrund der besonderen Architektur
zum Gebäude. Da bei einem Erhalt aber eine wirksame Wärmedämmung kaum
zu erreichen ist, werden hierzu derzeit nochmals Alternativen geprüft.
Eine besondere Bedeutung kommt dem Haupteingangsbereich zu. Die Ausschreibung der neuen Haupteingangstür (Holz) befindet sich derzeit in der Vorbereitung. Weiterhin ist vorgesehen, dort ein Informationssystem für die Besucherinnen und Besucher des Rathauses einzurichten. Installiert werden soll ein Bildschirm, über den aktuelle Informationen, Veranstaltungstipps oder Wissenswertes vermittelt werden können.
gez. Pracht
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Bürgermeister