Beschlussvorlage (Fairtrade-Towns Kampagne)

Daten

Kommune
Bedburg
Größe
191 kB
Datum
03.07.2018
Erstellt
20.06.18, 18:02
Aktualisiert
30.08.18, 12:49
Beschlussvorlage (Fairtrade-Towns Kampagne) Beschlussvorlage (Fairtrade-Towns Kampagne) Beschlussvorlage (Fairtrade-Towns Kampagne)

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Zu TOP:__________ Drucksache: WP9121/2018 Stabsstelle 'Soziale Stadt' Sitzungsteil Az.: öffentlich Beratungsfolge: Rat der Stadt Bedburg Sitzungstermin: Abstimmungsergebnis: 03.07.2018 Betreff: Fairtrade-Towns Kampagne Beschlussvorschlag: Der Rat der Stadt Bedburg beschließt an der Fairtrade-Towns Kampagne teilzunehmen und den Titel „Fairtrade-Town“ anzustreben. Darüber hinaus beschließt der Rat, ab August 2018 bei allen Sitzungen des Rates und seiner Ausschüsse, sowie im Bürgermeisterbüro fair gehandelten Kaffee und ein weiteres Produkt aus fairem Handel zu verwenden. Wird kein Kaffee ausgeschenkt, wird mindestens ein Kaltgetränk angeboten werden. STADT BEDBURG Sitzungsvorlage Seite: 2 Begründung: Die Stadt Bedburg hat erfolgreich an dem Modellprojekt „Global Nachhaltige Kommune NRW“ teilgenommen (siehe Vorlage WP9-98/2018). Eine der im Verfahren von der Steuerungsgruppe GNK priorisierten Maßnahmen ist die Gründung einer Initiative zur Teilnahme an der Kampagne Fairtrade-Towns (siehe Seite 47 der Handlungsstrategie). Die weltweite Kampagne „Fairtrade-Towns“ wurde im Jahr 2000 in Großbritannien gegründet. Seit 2008 ist auch Deutschland mit dabei und verzeichnet derzeit 537 aktive mit dem Siegel ausgezeichnete Städte und Gemeinden. Um Fairtrade-Town zu werden müssen folgende fünf Kriterien erfüllt sein: 1. Ratsbeschluss zur Teilnahme an der Fairtrade-Kampagne und verbindliche Verpflichtung bei allen Sitzungen des Rates und seiner Ausschüsse, sowie im Bürgermeisterbüro fair gehandelten Kaffee und ein weiteres Produkt aus fairem Handel zu verwenden. Sollte kein Kaffee in Ratssitzungen angeboten werden, können auch entsprechende Kaltgetränke verwendet werden. 2. Bildung einer lokalen Steuerungsgruppe zur Koordinierung der Aktivitäten vor Ort, bestehend aus mindestens drei Personen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft. Wünschenswert ist auch, Akteure aus weiteren Bereichen wie z.B. Schulen, Vereinen und kirchlichen Einrichtungen einzubinden. 3. In den lokalen Einzelhandelsgeschäften, bei Floristen sowie in Cafés und Restaurants werden mindestens zwei Produkte aus fairem Handel angeboten. Die genaue Anzahl richtet sich nach der Größe der Kommune. Für Bedburg sind es fünf Geschäfte, drei Gastronomiebetriebe. 4. In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden Produkte aus fairem Handel verwendet. Darüber hinaus werden Bildungsaktivitäten zum Thema fairer Handel umgesetzt. 5. Die Steuerungsgruppe macht Öffentlichkeitsarbeit über die Aktivitäten, die lokalen Medien berichten über die Ereignisse vor Ort (mindestens vier Artikel pro Jahr). Die Stabsstelle Soziale Stadt hat bereits mit den Vorbereitungen begonnen und ein erstes Steuerungsgruppentreffen durchgeführt um das örtliche Potenzial festzustellen. Es konnten bereits fünf aktive Personen (zwei Kirchengemeinden, eine Schule und der Eine-Weltladen), einschließlich Stabsstelle, gewonnen werden. Aus den Bereichen Politik und Wirtschaft werden nun weitere Akteure gesucht. Daher werden die Fraktionen im Stadtrat gebeten Vorschläge für mindestens zwei Vertreter zu machen und diese der Stabsstelle bis zu den Sommerfreien zu benennen. Weitere Interessierte sind natürlich willkommen. Sobald der Ratsbeschluss vorliegt und die Steuerungsgruppe vollständig ist wird die Stadt Bedburg von der Stabsstelle bei Fairtrade Deutschland registriert. Die Bewerbung erfolgt nach Erfüllung aller fünf Kriterien. Ist diese erfolgreich, findet eine Auszeichnung im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Bedburg statt. Beschlussvorlage WP9-121/2018 Seite 2 STADT BEDBURG Sitzungsvorlage Seite: 3 Mögliche Auswirkungen im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel und der Nachhaltigkeit: Finanzielle Auswirkungen: Nein Ja Bei gesamthaushaltsrechtlicher Relevanz im laufenden oder in späteren Haushaltsjahren Mitzeichnung oder Stellungnahme des Kämmerers: ) Beschlussvorlage WP9-121/2018 ----------------------------------Jürgen Schmeier ----------------------------------Sascha Solbach Stabsstellenleiter Bürgermeister Seite 3