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Beschlusstext (Nutzungskonzept Grundschule Kall und Hauptschule)

Daten

Kommune
Kall
Größe
29 kB
Datum
05.06.2018
Erstellt
28.06.18, 16:24
Aktualisiert
28.06.18, 16:24
Beschlusstext (Nutzungskonzept Grundschule Kall und Hauptschule) Beschlusstext (Nutzungskonzept Grundschule Kall und Hauptschule)

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Inhalt der Datei

BESCHLUSS aus der 14. Sitzung des Ausschusses für Jugend, Schule, Soziales, Kultur und Sport der Gemeinde Kall vom 05.06.2018 ÖFFENTLICHER TEIL Zu 4. Nutzungskonzept Grundschule Kall und Hauptschule Vorlagen-Nr.: 80/2018 Beratungsverlauf: Herr Sohn bemängelt die fehlenden Aussagen zur finanziellen Machbarkeit im Ergebnisbericht; dies sei auch ein maßgeblicher Punkt. Herr Patt verdeutlicht, dass er heute lediglich eine pädagogische Empfehlung ausspricht. Herr Schatten wird die Kosten bis zur Sitzung des Ausschusses für Liegenschaften, Forst und Umwelt am 12.06.2018 ermitteln und dort berichten. Der von Herrn Patt vorgetragene Bericht ist dieser Niederschrift als Anlage beigefügt. Im Ergebnis verdeutlicht Herr Patt, dass der zur Verfügung stehende Raum für die pädagogische Arbeit im Gebäude der Grundschule nicht ausreichend sei. Das pädagogische Konzept lasse sich insbesondere aufgrund seiner Größe gut im Hauptschulgebäude verwirklichen, wobei auch dort bauliche Veränderungen vorzunehmen seien. Herr Sohn äußert, dass Aussagen zur finanziellen Machbarkeit für die interfraktionelle Beratung von Belang gewesen wären und bittet darum, den Ergebnisbericht samt Kostenermittlung der Niederschrift zu dieser Sitzung beizufügen und im Ratsinformationssystem zur Verfügung zu stellen. Er spricht sich für den Beschlussvorschlag der Verwaltung aus. Herr Dr. Wolter geht auf die Tatsache ein, dass auch im Hauptschulgebäude bauliche Veränderungen vorzunehmen seien, um dem pädagogischen Konzept Rechnung tragen zu können. Er befürchtet auch hierfür immense Kosten und plädiert dafür, ab sofort auch die Möglichkeit eines Neubaus in Betracht zu ziehen und die hierfür erforderlichen Kosten zu ermitteln. Die FDP-Fraktion spricht sich gegen eine Ertüchtigung des Grundschulgebäudes aus und beantragt, den Beschlussvorschlag dahingehend zu ergänzen, dass die Kosten für die Ertüchtigung des Hauptschulgebäudes denen eines Neubaus gegenübergestellt werden. Herr Sohn weist darauf hin, dass die Betrachtung eines Neubaus Zeit in Anspruch nehmen wird. Eine Beschlussfassung in der Sitzung des Ausschusses für Liegenschaften, Forst und Umwelt am 12.06.2018 scheine vor diesem Hintergrund nicht möglich. Auch gingen mit dieser Betrachtung weitere Grundsatzfragen (z.B. Standort) einher. Herr Dr. Huppertz plädiert auf Basis des pädagogischen Ergebnisberichtes für einen Umzug der Grundschule ins benachbarte Hauptschulgebäude. Dieses biete seiner Auffassung nach auch hinreichendes Entwicklungspotenzial für die Zukunft (in Bezug auf Ganztag, Inklusion, etc.). Auf Nachfrage von Herrn Schneider berichtet Herr Patt, dass in Deutschland die Vorgehensweise, ein Schulgebäude auf Basis eines pädagogischen Konzeptes zu gestalten, erst kürzlich Einzug gehalten habe; derzeit gebe es lediglich eine weiterführende Schule in Wuppertal, wo dies der Fall sei. Analog anderer Länder werde diese Tendenz jedoch steigen, der Aufbruch sei in naher Zukunft nicht zuletzt auch durch gegebenen Sanierungsbedarf zu erwarten. Frau Wall betont die Unerlässlichkeit einer langfristigen Planung. Sie appelliert an die Ausschussmitglieder, heute aus pädagogischer Sicht einen Beschluss zu fassen, damit die Sache voranschreitet. Für die Mittagsverpflegung der Grundschulkinder im neuen Schuljahr sei ohnehin unverzüglich eine anderweitige Lösung herbeizuführen. Herr Spilles befürwortet das pädagogische Konzept. Er beantragt, folgenden Beschluss zu fassen: Die Verwaltung wird beauftragt, eine Machbarkeitsstudie für a) die Ertüchtigung des Grundschulgebäudes, b) den Umzug der Grundschule ins Hauptschulgebäude und c) eine alternative Lösung (insbes. Neubau) für das vorliegende pädagogische Konzept unter Berücksichtigung aller Fördermöglichkeiten vorzulegen. Dieser Antrag wird zur Abstimmung gestellt. Beschluss: Der Ausschuss für Jugend, Schule, Soziales, Kultur und Sport nimmt die vorliegende pädagogische Bedarfsermittlung zur Kenntnis. Die Verwaltung wird beauftragt, eine Machbarkeitsstudie für a) die Ertüchtigung des Grundschulgebäudes, b) den Umzug der Grundschule ins Hauptschulgebäude und c) eine alternative Lösung (insbes. Neubau) für das vorliegende pädagogische Konzept unter Berücksichtigung aller Fördermöglichkeiten vorzulegen. Abstimmungsergebnis: einstimmig Beschluss der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Schule, Soziales, Kultur und Sport vom 05.06.2018 Seite 2