Daten
Kommune
Inden
Größe
176 kB
Datum
14.06.2018
Erstellt
06.07.18, 09:35
Aktualisiert
06.07.18, 09:35
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Inhalt der Datei
Gemeinde Inden
Inden, 6. Juli 2018
Der Bürgermeister
Beschluss
über die 20. Sitzung
des Hauptausschusses
am 14.06.2018 im Ratssaal des Rathauses in Inden
TOP: 2.
Haushaltssatzung und -plan 2018 sowie 4. Fortschreibung des
Haushaltssicherungskonzeptes 2012 - 2022
hier: Beratung im Fachausschuss
Auf Nachfrage von Herrn J. J. Schmitz führt Herr Linzenich aus, der Rat
habe gem. §§ 41 Abs. 1 Buchst. h i.V.m. § 78 und 79 GO und § 1
GemHVO NRW über den gesamten Haushalt zu beschließen; von der
Kommunalaufsicht sei dies auch so bestätigt worden.
Seitens Herrn J. J. Schmitz und Frau Rehfisch wird die Meinung vertreten,
dass der Vorbericht nicht dazu gehört, weil dieser die Meinung der
Verwaltung wider spiegele und nicht in allen Teilen unterstützt werden
könne.
Die Frage von Herrn Bellen, ob der Personalrat beim
Personalkonsolidierungskonzept beteiligt worden sei, wird von der
Verwaltung verneint.
Die nachfolgenden Beratungen befassen sich mit den mit der
Ergänzungsvorlage übersandten Aufstellungen.
Übersicht über die Änderungen im Haushaltsplan:
Seite 5
Produkt 030211001 – Grundschule Inden – Kosten für OGS
Herr J. J. Schmitz fragt nach, ob die entsprechende Einnahmeposition auch
erhöht wurde. Herr Linzenich antwortet, die Einnahmeverbesserung könne
derzeit nicht beziffert werden.
Seite 8
Die Bezeichnung des Sachkontos 5317007/7317007 muss richtig lauten:
Pankratius Sportschützen Inden/Altdorf.
Zur Liste der Investitionspauschalen möchte Herr Schumacher wissen, wie
die Pos. Erschließung BPL Müllenark und Ausbau Krauthausener Straße
gegenfinanziert werden.
Herr Linzenich erläutert, dass der Ausbau „Müllenark“ durch den
Erschließungsträger zu 100 % finanziert werde. Für den Ausbau der
Krauthausener Straße werden Erschließungsbeiträge gemäß BauGB in
Höhe von 90 % in späteren Jahren vereinnahmt. Die Mittel, die in der
Liste der Investitionspauschalen diesen Maßnahmen zugewiesen sind,
74/2018
2. Ergänz
ung
können vollständig der Investitionsmaßnahme
Wohnraum“ zugeordnet werden.
„Schaffung
von
Frau Rehfisch und Herr Schlächter sind mit der Kürzung des Ansatzes auf
600.000 € nicht einverstanden.
Herr J. J. Schmitz mahnt die Erläuterungen zur Feuerschutzpauschale an.
Herr Hurtz stellt klar, dass bisher kein eigenes Konto für die Pauschale
geführt sondern bei allgem. Landeszuwendungen verbucht worden sei,
dies aber für die Zukunft korrigiert werde. Zur Frage, warum die
Pauschale nicht ausgegeben worden ist, erläutert Frau Wacker, dass die
Anschaffung von Fahrzeugen abzusehen war und daher nur unbedingt
notwendige Beschaffungen getätigt worden seien. Herr J. J. Schmitz
betont, die Feuerschutzpauschale sei bisher nicht bekannt gewesen. Er
verlangt einer Aufstellung, seit wann Restmittel aus der Pauschale
angespart worden sind. (s. Anlage)
Die Begründungen in der Aufstellung der Unterschiede zwischen
Stellenplan und Personalkosten 2015/2016 und 2018 hält Herr J. J.
Schmitz nicht für ausreichend und nachvollziehbar. Was sei z. B. mit der
zusätzlichen Stelle Gebäudemanagement gemeint; die geänderte
Darstellung (Köpfe/Stellenanteile) sei ebenfalls nicht nachvollziehbar.
Dies wird im nichtöffentlichen Teil näher erläutert werden.
Herr J. J. Schmitz stellt im Namen der GroKo den Antrag, den Ansatz für
die Personalkosten im Zeitraum 2018 – 2022 um 120.000 € pro Jahr zu
reduzieren, ausgenommen davon sind die Personalkosten im
Kindergartenbereich. Um dieses Ziel zu erreichen, sei der Wegfall von 2 –
3 Stellen erforderlich, so Herr Linzenich. Das habe zur Folge, dass nicht
alle Aufgaben ordnungsgemäß erledigt werden können.
Herr Schlächter meldet für die UDB-Fraktion Beratungsbedarf an. Er
möchte der Verwaltung und dem Personalrat Gelegenheit für eine
Stellungnahme geben. Frau Rehfisch hält den Stellenplan für nicht
schlüssig und hält eine fraktionsinterne Beratung für erforderlich.
In der Aussprache werden einzelne Punkte der Erläuterungen der
Differenz näher beleuchtet. Es wird angeregt, die Kosten für den
Bereitschaftsdienst offen auszuweisen.
Frau Rehfisch bittet darum, um weitere Erläuterung des Stellenplanes im
nichtöffentlichen Teil.
Der Antrag der GroKo, den Ansatz für die Personalkosten im Zeitraum
2018 – 2022 um 120.000 € pro Jahr zu reduzieren, wird bei einer
Enthaltung und ohne Beteiligung der UDB-Fraktion wg.
Beratungsbedarf einstimmig angenommen.
Danach ruft Frau Krings die zuständigen Bereiche des 2. Entwurfes der
Haushaltssatzung 2018 mit Haushaltsplan 2018 und der 4. Fortschreibung
des Haushaltssicherungskonzeptes 2012 – 2022 auf. Es ergeben sich
folgende Bemerkungen und Beschlüsse:
S1–4
Beschluss der Sitzung des Hauptausschusses vom 14.06.2018
Seite 2
Seite S 2: Antrag der GroKo: § 7, Satz 2 wird ergänzt: Die im
Haushaltssicherungskonzept enthaltenen Konsolidierungsmaßnahmen sind
ständig aktuell zu überprüfen und danach bei der Ausführung des
Haushaltsplans umzusetzen.
Beschluss:
einstimmig
A1–8
Beschluss:
einstimmig
A 21 – 24
A 21: Herr J.J. Schmitz hinterfragt die Ansätze für die Offene
Ganztagsschule und Einrichtungen der Jugendarbeit, Zuschuss an indeland
GmbH und die Dorfgemeinschaftshäuser und bittet um Konkretisierung
der Bezeichnung „freiwillige Aufwendungen auch im Hinblick auf die
Diskussion mit der Kommunalaufsicht.
Herr Linzenich teilt mit, dass fehlende Buchungen der Afa die großen
Unterschiede bei den Dorfgemeinschaftshäusern verursacht haben. Zur
Pos. Jugendarbeit erklärt er, dass 2016 Personalkosten für eine
langzeiterkrankte Mitarbeiterin weggefallen sind.
Die Pos. indeland GmbH kann aus der Übersicht entfernt werden, ebenso
die Pos. Bürgerpreis.
Die Pos. Seniorenveranstaltungen kann auch entfernt werden, weil der
Hauptausschuss eine kostenneutrale Durchführung beschlossen hat.
A 23: Pos. Kfz-Entschädigung Bürgermeister kann entfallen; ist im
Sachkonto Reisekosten enthalten
A 25 – 28
A 27: Antrag der GroKo: Der 3. Absatz unter der Überschrift
„Personalkonsolidierungskonzept 2012 – 2022“ wird gestrichen. Die
Aussage „Daher erfolgt ab dem Jahr 2017 wieder eine realistischere
Personalplanung …“ ist strittig.
Hierzu führt Frau Dechering auf Nachfrage aus, dass der Personalrat bei
der
Erstellung
des
Stellenplanes
eingebunden
war,
beim
Konsolidierungskonzept hingegen nicht. Herr J.J. Schmitz versteht das
Problem
nicht.
Der
Haushaltsplan
mit
Stellenplan
und
Personalkonsolidierungskonzept sei öffentlich zugänglich, somit auch
allen Mitarbeitern, so dass der Personalrat die Gelegenheit gehabt hätte,
seine Rechte durchzusetzen. Frau Dechering hält dem entgegen, dass auch
die Mitglieder des Personalrates überlastet seien und aus diesem Grunde
die für eine fehlerfreie Personalratsarbeit erforderliche Freistellung nicht in
Anspruch genommen werden konnte.
A 28: Antrag der GroKo: Der letzte Satz im 1. Absatz „Die Versäumnisse
der letzten Jahre werden…“ wird gestrichen. Vom 2. Absatz bleibt nur der
1. Satz erhalten. Der 3. Absatz entfällt.
Herr Schlächter ist der Meinung, der Personalrat müsse Gelegenheit
haben, sein Statement zum Personalkonsolidierungskonzept abzugeben,
bevor hierüber entschieden werde. Es sei nicht Aufgabe der Politik, sich
mit dem Personalrat auseinander zu setzen, entgegnet Herr J. J. Schmitz;
dafür sei der Bürgermeister zuständig.
Beschluss der Sitzung des Hauptausschusses vom 14.06.2018
Seite 3
Beschluss: Neun Ja-Stimmen, drei Nein-Stimmen
HSK 1 – 17
HSK 3: Der letzte Absatz erhält auf Antrag der GroKo folgende Fassung:
„Zur Verbesserung der Lage der Gemeinde Inden ist es notwendig, dass
die Landesregierung die aktuellen guten Ansätze konsequent
weiterverfolgt und die Kommunen nachhaltig stärkt, sowie der Bund
finanzielle Verbesserungen durchführt.“ Herr Schlächter ist für die alte
Formulierung.
Beschluss: Neun Ja-Stimmen, drei Nein-Stimmen
HSK 4: Antrag der GroKo: Der Unterpunkt „Personalkosten (verschiedene
Produkte)“ kann hier entfallen.
Beschluss: Neun Ja-Stimmen, drei Nein-Stimmen
HSK 5: Herr J. J. Schmitz mahnt die Vorlage der Aufstellung aller
Versicherungsverträge an. Herr Linzenich erklärt, die Liste konnte nicht
fertig gestellt werden, da der zuständige Mitarbeiter erkrankt sei.
Antrag der GroKo: Die beiden letzten Sätze unter dem Punkt
„Einsparungen
bei
den
Geschäftsaufwendungen“,
Unterpunkt
„Versicherungen“ wird gestrichen.
Herr Schlächter ist damit nicht einverstanden, die erreichten Einsparungen
seien erwähnenswert. Frau Rehfisch hält das nur für sinnvoll, wenn auch
die Gegenseite gesehen wird. Herr Görke meint, man müsse auch die
Versicherungsleistungen vergleichen können, um die Einsparungen
beurteilen zu können.
Beschluss: Neun Ja-Stimmen, drei Nein-Stimmen
HSK 6 und 7: Der Unterpunkt „Reduzierung der Förderung der
Heimatvereine, …“ ist umzuformulieren, da der Hauptausschuss die
Zahlung der Zuschüsse wie in 2016 beschlossen hat – keine Reduzierung.
Dasselbe trifft zu auf den Unterpunkt „Reduzierung (Neuregelung) der
Zuschüsse an den Tennisclub Inden…“, sowie den Unterpunkt
„Anpassung(Neuregelung) der Vereinszuschüsse….“
HSK 8: Antrag GroKo: Der Unterpunkt „Weckmänner für St. Martin“ ist
zu streichen.
Beschluss: einstimmig
HSK 9: Antrag GroKo: Der Unterpunkt „Erstellung eines Parkraumbewirtschaffungskonzeptes …“ erhält den Zusatz „ Das Konzept befindet sich
noch in der Beratung. Der Beschluss ist noch offen.“
Beschluss: einstimmig
HSK 10 – 16: In der Liste der Vorschläge aus der Bürgerversammlung
werden folgende Änderungen vereinbart:
Beschluss der Sitzung des Hauptausschusses vom 14.06.2018
Seite 4
Ziff. 5
Stand der Bearbeitung: wird nicht umgesetzt
Ziff. 12
Stand der Bearbeitung: ist aktuell jeweils zu überprüfen
Ziff. 14
Stand der Bearbeitung: wird nicht umgesetzt
Ziff. 15
wird nicht umgesetzt
Ziff. 17
befindet sich in der Überlegungsphase
Ziff. 18
Privatisierung wird nicht umgesetzt; Pflege durch Vereine
geschieht vereinzelt
Ziff. 21
in Bearbeitung
Ziff. 22
wird bereits angewendet
Ziff. 27
Durch Hebesatzsatzung wurden im Dezember 2017 für
2018 höhere
Gebührensätze festgelegt.
Ziff. 30
wird schwierig sein in der Umsetzung.
Die mittlere Spalte wird ergänzt: „Eventuell für einzelne
Maßnahmen
vorstellbar und realisiert, aber kein ….“
Ziff. 31
keine zur Vermarktung anstehenden Grundstücke
vorhanden
Ziff. 32
Das Grundstück ist zwischenzeitlich veräußert; weitere
Planungen stehen an.
Ziff. 37
Umsetzung im Rathaus ist über Drittmittel erfolgt. Weitere
Gebäude werden
geprüft.
Ziff. 44
s. Bewertung
Die Schlussbemerkung erhält im ersten Absatz ab Satz 3 folgenden Text:
Auch zukünftig werden die teilweise in diesem Haushaltsicherungskonzept
beschriebenen Maßnahmen ständig aktuell zu überprüfen sein und auf
zwingende Umsetzung überprüft, um den Haushaltsausgleich darstellen zu
können. Der letzte Satz im ersten Absatz ist zu streichen.
Die Schlussbemerkung erhält unter b) einen zusätzlichen Hinweis auf die
Errichtung eines weiteren Kindergartens durch den Kreis, übergangsweise
als mobile Einrichtung bis ein dauerhaftes Gebäude errichtet ist.
Im Fazit wird im 1. Absatz der 2. Satz gestrichen.
Gesamtbeschluss HSK 1 – 17: acht Ja-Stimmen, drei Nein-Stimmen,
eine Enthaltung
An der folgenden Abstimmung wird Frau Rehfisch sich enthalten wg. der
Kürzung der Mittel für die Schaffung von Wohnraum.
Sodann beschließt der Hauptausschuss bei acht Ja-Stimmen, drei NeinStimmen, einer Enthaltung:
Der Hauptausschuss nimmt die Ausführungen der Verwaltung zur Kenntnis
und empfiehlt dem Gemeinderat die Haushaltssatzung und –plan 2018 sowie
4. Fortschreibung des Haushaltssicherungskonzeptes 2012 – 2022 unter
Berücksichtigung der beschlossenen Veränderungen zu beschließen.
Beschluss der Sitzung des Hauptausschusses vom 14.06.2018
Seite 5
Beschluss der Sitzung des Hauptausschusses vom 14.06.2018
Seite 6