Daten
Kommune
Nettersheim
Größe
135 kB
Datum
18.09.2018
Erstellt
25.09.18, 09:03
Aktualisiert
25.09.18, 09:03
Stichworte
Inhalt der Datei
Beschluss
aus der 17. Sitzung des Entwicklungs-, Planungs-, Bau- und Umweltausschusses der
Gemeinde Nettersheim
(X. Legislaturperiode) am Dienstag, 18.09.2018
im Holzkompetenzzentrum in Nettersheim.
Punkt
6:
Heimatförderungsprogramm NRW
hier: Fördermöglichkeiten für kommunale Maßnahmen, Vereine
und
Private
- Vorlage 1013 /X.L. -
Ausschussmitglied Hilger teilt mit, dass das Landesprogramm zur Heimatförderung
grundsätzlich zu begrüßen sei. Bis zum Jahre 2022 würden voraussichtlich 150
Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Besonders der 5. Punkt „Heimatzeugnis“ sei für
die Gemeinde, die in der Vergangenheit quasi zum Experten in der Akquise von
Fördermitteln geworden sei, sehr interessant. Er regt an, zur Information von
Vereinen und Privatleuten eine ausführliche Veröffentlichung im Gemeindeblatt
vorzusehen.
Der Bürgermeister bestätigt dies. Ein Förderprogramm in dieser Form habe er bisher
noch nicht erlebt. Es biete eine Vielzahl von Möglichkeiten, um Anliegen von Dörfern,
Vereinen und Privaten zu unterstützen. Bei Projekten in Kooperation mit Vereinen sei
eine Förderquote von bis zu 90 % möglich. Gegebenenfalls müsse man überlegen, bei
welchen Projekten mit geringerer Förderquote Umschichtungen in Richtung
Heimatförderung möglich seien. Das Budget in Höhe von 150 Millionen Euro sei
ausreichend, um die Vorhaben aus den Regionen zu unterstützen.
Hinsichtlich des Teilelements „Heimatscheck“ werde man die Vereine anschreiben und
bei der Beantragung unterstützen, damit möglichst viele von dem Projekt profitieren
könnten, so der Bürgermeister. Von dem Förderbereich „Heimatzeugnis“ werde die
Gemeinde stark profitieren können. Hier wolle man frühzeitig mit den
Verantwortlichen ins Gespräch gehen, um mit dem Haushaltsplan 2019 bereits in der
Lage zu sein, entsprechende Anträge zu platzieren.
Auf Nachfrage von Herrn Mayer teilt der Bürgermeister mit, dass er dafür plädiere,
jeden Verein einzubeziehen, somit auch Fördervereine.
Ausschussmitglied Kurth äußert sich ebenfalls sehr positiv zu dem beschriebenen
Förderprogramm, das sicherlich seinen Nutzen für die Gemeinde haben werde.
Beschlussempfehlung:
Der Gemeinderat nimmt die Ausführungen zum neuen Landesförderprogramm
„Heimat.Zukunft.Nordrhein-Westfalen. – Wir fördern, was Menschen verbindet.“ zur
Kenntnis.
Weiterhin wird der Beschluss gefasst, Private, Vereine und außergemeindliche
Institutionen bei der Antragsstellung zu unterstützen.
Darüber hinaus sind auf der Grundlage der bestehenden Entwicklungskonzepte im
Rahmen Städtebau und im Rahmen der integrierten ländliche Entwicklung
Fördermöglichkeiten über das neue Förderprogramm weitergehend zu analysieren und
danach konkrete Vorschläge in die Haushaltsplanung 2019 einzubringen.
Abstimmungsergebnis:
einstimmig ja
Niederschrift der Sitzung des Entwicklungs-, Planungs-, Bau- und Umweltausschusses vom 18.09.2018
Seite 2