Daten
Kommune
Nettersheim
Größe
128 kB
Datum
02.10.2018
Erstellt
09.10.18, 09:27
Aktualisiert
09.10.18, 09:27
Stichworte
Inhalt der Datei
Beschluss
aus der 22. Sitzung des Rates der Gemeinde Nettersheim
(X. Legislaturperiode) am Dienstag, 02.10.2018
im Holzkompetenzzentrum in Nettersheim.
Punkt
9:
Heimatförderungsprogramm NRW
hier: Fördermöglichkeiten für kommunale Maßnahmen, Vereine
und
Private
- Vorlage 1013 /X.L. -
Ratsmitglied Zingsheim führt an, dass im Städtebauförderungsprogramm IEK lediglich
die größeren Orte Nettersheim, Marmagen und Zingsheim berücksichtigt seien und
erkundigt sich, ob das Heimatförderungsprogramm NRW nun für die kleineren Dörfer
eine Art Ersatzprogramm darstelle, so dass dort z. B. Immobilienbesitzer auch
Förderanträge aus dem Fassadenprogramm künftig stellen könnten.
Der Bürgermeister bestätigt, dass das Städtebauförderungsprogramm IEK die Dörfer
mit Kernortfunktion betreffe. Alle übrigen Orte seien im Rahmen des
Dorfentwicklungsprozesses der Gemeinde Nettersheim im Integrierten Kommunalen
Entwicklungskonzept (IKEK) enthalten. Dieses Thema habe man heute unter Punkt 6
der Tagesordnung beraten und beschlossen. Hier könnten sowohl Private als auch
Vereine in den Genuss umfangreicher Förderungen kommen. Über das
Heimatförderungsprogramm sei dies auch denkbar. Die Gemeinde werde Bürger und
Vereine daher unterstützen, um individuell pro Einzelfall möglichst das Programm mit
der höchsten Förderquote zu finden.
Beschluss:
Der Gemeinderat nimmt die Ausführungen zum neuen Landesförderprogramm
„Heimat.Zukunft.Nordrhein-Westfalen. – Wir fördern, was Menschen verbindet.“ zur
Kenntnis.
Weiterhin wird der Beschluss gefasst, Private, Vereine und außergemeindliche
Institutionen bei der Antragsstellung zu unterstützen.
Darüber hinaus sind auf der Grundlage der bestehenden Entwicklungskonzepte im
Rahmen Städtebau und im Rahmen der integrierten ländliche Entwicklung
Fördermöglichkeiten über das neue Förderprogramm weitergehend zu analysieren und
danach konkrete Vorschläge in die Haushaltsplanung 2019 einzubringen.
Abstimmungsergebnis:
einstimmig ja