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Beschlusstext (Informationen der Unteren Naturschutzbehörde)

Daten

Kommune
Kreis Euskirchen
Größe
15 kB
Datum
04.09.2018
Erstellt
07.11.18, 10:00
Aktualisiert
07.11.18, 10:00
Beschlusstext (Informationen der Unteren Naturschutzbehörde) Beschlusstext (Informationen der Unteren Naturschutzbehörde)

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Inhalt der Datei

BESCHLUSS über das Ergebnis der Sitzung des Naturschutzbeirates bei der Unteren Naturschutzbehörde am 04.09.2018 im Sitzungssaal 1 des Kreishauses in Euskirchen, Jülicher Ring 32 Informationen der Unteren Naturschutzbehörde TOP 10 IL 37/2018 Die Vorsitzende Frau Schmitz verwies auf die Sitzungsvorlage und übergab das Wort an Herrn Oeliger. Dieser stellte kurz die Historie der Landschaftspläne im Kreis Euskirchen vor und ging auf die Notwendigkeiten der Überarbeitungen ein. Die Präsentation ist als Anlage beigefügt. Im Anschluss an den Vortrag wurde die Diskussion eröffnet. Herr Müller fragte, ob alle Landschaftspläne harmonisiert werden sollen. Dies wurde von Herrn Oeliger bejaht. Derzeit gäbe es zum Teil starke Unterschiede bei der Formulierung von Verboten oder Ausnahmen. Zwar sollten gebietsspezifische Unterschiede berücksichtigt werden, die Formulierung an sich sollte jedoch grundsätzlich gleichlautend sein und präziser werden. Frau Fischer-Ovelhey erkundigte sich, ob die Wald-MAKOs nicht erst fertig gestellt sein müssten, damit diese in die Landschaftspläne auch eingearbeitet werden könnten. Frau Budde erklärte, dass die in den Landschaftsplänen zwar auch waldbauliche Maßnahmen festgelegt seien. Diese seien aber nur sehr eingeschränkt umsetzbar. Herr Oeliger ergänzte, dass das Problem bestehe, dass der Kreis durch die Bestimmungen des Landschaftsplanes keine Entschädigungstatbestände erfüllen dürfe. Es wurde vereinbart, dass die Beteiligten sich zu diesem Thema noch einmal austauschen. Herr Müller betonte, dass es auch wichtig sei, entsprechende NSG-Schilder vor Ort aufzustellen. Ihm sei jedoch klar, dass die Untere Naturschutzbehörde über zu wenig Personal für die zahlreichen Aufgaben verfüge. Herr Schorn erkundigte sich nach der Verknüpfung mit dem LEP. Frau Budde erläuterte, dass es günstig sei, dass der Regionalplan gerade überarbeitet werde. Hier müsse auch der ökologische Fachbeitrag mit berücksichtigt werden. Herr Oeliger ergänzte, dass es auch von Vorteil sei, dass die Gemeinde Kall gerade ihren Flächennutzungsplan fertiggestellt habe und so eine sichere Plangrundlage für die Fortschreibung des Landschaftsplans vorliege. Herr Henkenmeier fragte nach der kartenmäßigen Darstellung von Ausgleichsflächen. Frau Budde antwortete, dass derzeit an einem Kompensationskataster gearbeitet würde. Dieses solle seitens des Landes aufgebaut werden.