Daten
Kommune
Kreis Euskirchen
Größe
12 kB
Datum
04.09.2018
Erstellt
07.11.18, 10:00
Aktualisiert
07.11.18, 10:00
Stichworte
Inhalt der Datei
BESCHLUSS
über das Ergebnis der Sitzung des Naturschutzbeirates bei der Unteren
Naturschutzbehörde am 04.09.2018 im Sitzungssaal 1 des Kreishauses in Euskirchen,
Jülicher Ring 32
TOP 11
Information des Naturschutzbeirates zum Zustand der
Lebensraumtypen und Arten der FFH-Richtlinie und der
Vogelschutzrichtlinie und den sich hieraus ergebenden
Handlungsbedarfen im Kreis Euskirchen
IL 35/2018
Die Vorsitzende Frau Schmitz verwies auf die Sitzungsvorlage
und übergab das Wort an Frau Budde.
Frau Budde ging kurz auf die Hintergründe und Inhalte der
Zustandsberichte ein. Im Anschluss wurde die Diskussion
eröffnet.
Die Vorsitzende Frau Schmitz gab zu Bedenken, dass die
MAKOs bis 2020 fertig sein müssen und es sich hierbei um einen
Prozess handele, der auch einige Zeit in Anspruch nehme. Sie
erkundigte sich wie weit der Kreis Euskirchen mit der Umsetzung
sei. Frau Budde führte aus, dass bisher fünf MAKOs fertiggestellt
seien. Die UNB werde es aber personell nicht schaffen, die
Vorgabe umzusetzen und werde dies auch dem zuständigen
Ministerium berichten.
Frau Fischer-Ovelhey erkundigte sich, ob der Landesbetrieb mit
den Wald-MAKOs weiter sei. Dies wurde von Frau Budde
verneint. Sie betonte jedoch, dass der Kreis grundsätzlich nicht
untätig sei. Viele Flächen in FFH-Gebieten wären über den
Vertragsnaturschutz gesichert. Das Vertragsverletzungsverfahren
Vorgabe der EU richte sich nicht ausschließlich gegen NRW.
Andere Bundesländer hätten bei der Umsetzung der FFHRichtlinie ebenfalls Defizite.
Herr Schorn fragte nach, wonach sich die Stichprobenauswahl
richte. Frau Budde erklärte, dass es sich um eine landesweite
Betrachtung handele, in welchen Gebieten bestimmte
Lebensraumtypen vorhanden seien.
Abschließend betonte die Vorsitzende Frau Schmitz, dass es
wünschenswert wäre, wenn sich die Ergebnisse auch auf die
Planungen durchschlagen würden.