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Beschlussvorlage (Zwischenbericht Eigenbetrieb Abwasser zum 30.09.2018)

Daten

Kommune
Nettersheim
Größe
190 kB
Datum
11.12.2018
Erstellt
19.11.18, 09:02
Aktualisiert
19.11.18, 09:24
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Inhalt der Datei

GEMEINDE NETTERSHEIM DER BÜRGERMEISTER FB II – Gl. Vorlage 1009 /X.L. Datum: 16.11.2018 An den Betriebsausschuss Sitzungstag: 27.11.2018 Haupt- und Finanzausschuss Sitzungstag: 04.12.2018 Gemeinderat Sitzungstag: 11.12.2018 zur Beratung in öffentlicher Sitzung Bezeichnung des Tagesordnungspunktes: Zwischenbericht Eigenbetrieb Abwasser zum 30.09.2018 Die Vorlage berührt nicht den Etat des lfd. Haushaltsjahres. Die Vorlage berührt den Etat auf der Ertrags- und/oder Einzahlungsseite. Die Vorlage berührt den Etat auf der Aufwands- und /oder Auszahlungsseite Mittel stehen haushaltsrechtlich zur Verfügung. Mittel sollen über-/außerplanmäßig bereitgestellt werden Deckungsvorschlag: Es entstehen Folgekosten – siehe anliegende Folgekostenberechnung. Anlagen: Ja Nein Zwischenbericht Eigenbetrieb Abwasser zum 30.09.2018 2 Beschlussvorschlag: Der Quartalszwischenbericht zum 30.09.2018 des Wirtschaftsjahres 2018 des Eigenbetriebes Abwasser mit der Prognose des voraussichtlichen Jahresergebnisses zum 31.12.2018 wird zur Kenntnis genommen. Begründung: Entsprechend der Eigenbetriebsverordnung NRW und der Betriebssatzung des Eigenbetriebes Abwasser ist ein quartalsmäßiger Überblick über den Verlauf der Erträge und Aufwendungen zu verschaffen. Die beigefügte Prognose auf der Grundlage der tatsächlichen Entwicklungen und Erkenntnisse des dritten Quartals zeigt gegenüber den Planveranschlagungen in Teilbereichen leichte Veränderungen: Im Bereich der Kanalvollanschlussgebühren wird unter Berücksichtigung der extrem trockenen diesjährigen Witterungsperiode von einem höheren Wasser- und damit korrespondierenden höheren Abwasserverbrauch ausgegangen. Die bei Planveranschlagung zugrunde gelegte Schmutzwassermenge von 325.000 m³ ist deshalb mit der aktuellen Prognose auf 326.000 m2 angepasst worden. Die Erträge aus der Auflösung von Ertragszuschüssen wurden auf der Grundlage der derzeitigen Anlagenbuchhaltung um 2.000 € nach unten angepasst. Bei den aktivierten Eigenleistungen ist - angepasst an die in Eigenregie in 2018 voraussichtlich bis Ende des Jahres tatsächlich realisierten Investitionsmaßnahmen - eine hälftige Reduzierung angenommen worden. Im Bereich der periodenfremden Erträge schlägt eine außerplanmäßige Begleichung einer aus Vorjahren bestehenden offenen Forderung des Eigenbetriebes, die wegen vorheriger Nicht Einbringlichkeit beim Schuldner bereits wertbereinigt und damit ausgebucht war, positiv zu Buche, so dass hier 9.000 € ausgewiesen werden. Im Bereich der Zinserträge zeigen sich im Zusammenhang mit Negativzinsen für die Inanspruchnahme von Liquiditätskrediten verbundene, höhere Erträge. Im Aufwandsbereich zeigen sich ein an die tatsächliche derzeitige Umlageerhebung des WVER angepasster Umlagewert, im Bereich der Abschreibungen eine Anpassung an die aktuelle Anlagenbuchhaltung und die voraussichtlich bis Ende des Jahres noch fertiggestellten und damit zu aktivierenden Anlagegüter sowie korrespondierend mit einer reduzierten Aktivierung von Eigenleistungen an die Personalkosten angepasste, höhere Verwaltungsgemeinkosten. Im Bereich der für 2018 erstmalig berücksichtigten Eigenkapitalverzinsung ergibt sich auf der Grundlage der als Basis dienenden Jahresabschlusswerte zum 31.12.2017 eine Reduzierung gegenüber dem Planansatz von rd. 1.000 €. Zusammenfassend zeigt sich auf der Grundlage dieser Hochrechnung ein prognostizierter Überschuss von rd. 1.250 €. Der weitere Verlauf bis zum Jahresende und die tatsächlichen Jahresabschlussbuchungen mit der Erstellung des Abschlusses zum 31.12.2018 bleiben nach wie vor abzuwarten. gez. Pracht ____________________ Bürgermeister