Daten
Kommune
Nettersheim
Größe
175 kB
Datum
11.12.2018
Erstellt
10.12.18, 15:02
Aktualisiert
10.12.18, 15:02
Stichworte
Inhalt der Datei
GEMEINDE NETTERSHEIM
DER BÜRGERMEISTER
FB I - Wi.
Vorlage 912 /X.L. Z.2
Datum: 10.12.2018
An den
Gemeinderat
Sitzungstag:
11.12.2018
zur Beratung in öffentlicher Sitzung
Bezeichnung des Tagesordnungspunktes:
Betreuungsangebote Grundschulverbund Gemeinde Nettersheim
hier: Offene Ganztagsschule
Die Vorlage berührt nicht den Etat des lfd. Haushaltsjahres.
Die Vorlage berührt den Etat auf der Ertrags- und/oder Einzahlungsseite.
Die Vorlage berührt den Etat auf der Aufwands- und /oder Auszahlungsseite
Mittel stehen haushaltsrechtlich zur Verfügung.
Mittel sollen über-/außerplanmäßig bereitgestellt werden
Deckungsvorschlag:
Es entstehen Folgekosten – siehe anliegende Folgekostenberechnung.
Anlagen:
Ja
Nein
2
Beschlussvorschlag:
Der Rat der Gemeinde Nettersheim nimmt die Ausführungen zustimmend zur
Kenntnis und beschließt, für das Schuljahr 2019/20 die Fortführung der bisherigen Betreuungsangebote „Schule von Acht bis Eins“ und „Dreizehn plus“.
Die Verwaltung wird beauftragt, mit der Bezirksregierung die weitergehende Finanzierung für beide Standorte im bisherigen Umfang abzustimmen.
Begründung:
Da es nach der ersten Befragung der Eltern von mehrern Eltern den Wunsch gab,
neben der Abfrage zur offenen Ganztagsschule nochmals über die Beibehaltung
des Angebotes „Dreizehn plus“ aufgrund der besonders flexiblen Gestaltungsmöglichkeit nachzudenken, wurde in der vergangenen Woche eine zweite Elternbefragung bei den Eltern der ersten bis dritten Klassen bzw. der neuen Einschüler
durchgeführt.
Folgendes Ergebnis wurde am 10.12.2018 festgestellt:
60
(39,74 %) wählen „Ich habe keinen Betreuungsbedarf für mein Kind“
35
(23,18 %) wählen „Betreuung von Unterrichtsende bis Schulschluss (Modell „Acht bis Eins“)“
37
(55,87 %) wählen Betreuung zusätzlich am Nachmittag bei bisheriger flexibler Handhabe (Modell „Dreizehn plus“)“, in Verbindung mit „Acht bis
Eins“
19
(12,59 %) wählen „Offener Ganztag“
Es wurden 151 Fragebögen (62,40 % Anteil der aller Schüler/innen) zurückgegeben. 56 der Eltern, die sich an der Abfrage beteiligt haben, benötigen für ihr Kind
eine Betreuung am Nachmittag. Eine Gegenüberstellung der Optionen zeigt folgendes:
66,07 % der Eltern entscheiden sich für das Modell „Dreizehn plus“
33,93 % der Eltern entscheiden sich für die OGS.
Der überwiegende Teil der Eltern spricht sich damit für die Beibehaltung des bisherigen flexiblen Betreuungsangebotes „Dreizehn plus“ aus. Das erweiterte pädagogische Angebot einer OGS wird von den Eltern nicht so sehr gewichtet wie
die weitreichende flexible Handhabung bei „Dreizehn plus“.
Der Beschlussvorschlag der Vorlage 912 /X.L. Z.1 wird auf der Grundlage des
Ergebnisses der zweiten Elternbefragung dahingehend abgeändert, das Betreuungsangebot „Dreizehn plus“ für das nächste Schuljahr fortzuführen.
gez. Pracht
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Bürgermeister